DGB: Beamte zunehmend unzufrieden mit langen Arbeitszeiten

13. März 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Herausforderungen im öffentlichen Dienst

() – Laut einer Sonderauswertung des Index „Gute Arbeit“ des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) machen rund 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst regelmäßig Überstunden. Das berichten die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben).

22 Prozent leisten demnach durchschnittlich ein bis fünf Überstunden pro Woche. Weitere 17 Prozent arbeiten mehr als fünf Stunden pro Woche länger als vertraglich vereinbart.

Zudem sind viele mit der Arbeitszeit unzufrieden. 56 Prozent der Befragten im öffentlichen Dienst würden gern kürzer arbeiten. Unter den Beamten ist die Stimmung sogar noch schlechter: Hier gaben 65 Prozent an, sich nach Arbeitsentlastung zu sehnen. 33 Prozent von ihnen arbeiten laut dem DGB-Index mehr als 40 Stunden pro Woche. Und weitere 11 Prozent arbeiten jede Woche mehr als 48 Stunden. Insgesamt arbeiten 65 Prozent der Befragten aus dem öffentlichen Dienst 35 und mehr Stunden pro Woche.

„Vor diesem Hintergrund wirken Forderungen nach weniger Teilzeit und längeren Arbeitszeiten wie ein Schlag ins Gesicht all jener, die seit Jahren an der Belastungsgrenze arbeiten“, sagte Elke Hannack, stellvertretende DGB-Vorsitzende.

Auch die geplante Abschaffung des Acht-Stunden-Tages hält sie für ein falsches Signal. „Wer regelmäßig Überstunden schiebt, zusätzliche Schichten übernimmt und gesundheitliche Risiken trägt, braucht keine Belehrung darüber, wie er noch mehr leisten könnte.“

In der Beschäftigtenbefragung „DGB-Index Gute Arbeit“ gaben mehr als 1.300 Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst Auskunft über ihre Arbeitszeit. Insgesamt arbeiten mehr als 5,3 Millionen Menschen im öffentlichen Dienst, darunter sind knapp 1,8 Millionen Beamte und Richter. 35 Prozent der Beschäftigten in öffentlichen Dienst arbeiten in Teilzeit.

Siehe auch:  Richterbund drängt auf zügigere Digitalisierung der Justiz
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: DGB-Logo (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Rund 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten regelmäßig Überstunden.
  • 56 Prozent der Befragten im öffentlichen Dienst möchten kürzer arbeiten.
  • 33 Prozent der Beamten arbeiten mehr als 40 Stunden pro Woche; 11 Prozent arbeiten mehr als 48 Stunden pro Woche.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst machen regelmäßig Überstunden
  • 22 Prozent leisten 1-5 Überstunden pro Woche, 17 Prozent mehr als 5 Stunden
  • 56 Prozent der Befragten möchten kürzere Arbeitszeiten, 65 Prozent der Beamten streben Arbeitsentlastung an

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rund 40 Prozent der Beschäftigten im öffentlichen Dienst leisten regelmäßig Überstunden.
  • 56 Prozent der Befragten im öffentlichen Dienst wünschen sich kürzere Arbeitszeiten.
  • Hohe Arbeitsbelastung, insbesondere unter Beamten, die oft mehr als 40 Stunden pro Woche arbeiten.

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