Social Media: Hubig fordert zeitnah mehr Schutz für junge Menschen

14. März 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte über Jugendschutz in Berlin

() – Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) hat die Debatte um Altersgrenzen für die Nutzung sozialer Medien begrüßt und strengere Regeln noch in diesem Jahr gefordert.

Der „Rheinischen Post“ sagte Hubig: „Der Staat muss mehr tun, um Kinder und Jugendliche im digitalen Raum zu schützen. Dabei kann es nicht nur darum gehen, mehr Medienkompetenz zu vermitteln. Vor echten Gefahren braucht es echten Schutz.“

Weiter sagte die Ministerin: „Für jede Gaststätte und für jedes Kino in gibt es klare Vorgaben zum Jugendschutz. Es ist unlogisch, wenn wir milliardenschwere Plattformen mit manipulativen Algorithmen laxer behandeln als Eckkneipen oder Ausflugslokale.“

Ihrer Meinung nach laufe die „Debatte derzeit in die richtige Richtung“. Hubig sagte: „Es gibt inzwischen ein breites Bewusstsein dafür, dass die Nutzung der sozialen Netzwerke für Kinder und Jugendliche extrem schädliche Folgen haben kann.“ Aus ihrer Sicht brauche es daher ein „abgestuftes Schutzkonzept“. Sie sagte: „Wir müssen anerkennen, dass unterschiedliche Altersgruppen unterschiedliche Schutzbedürfnisse und unterschiedliche Interessen an digitaler Teilhabe haben.“

Zum weiteren Zeitplan sagte die Justizministerin: „Ich erhoffe mir weitere konkrete Konzepte von der Expertenkommission, die im Auftrag der Bundesregierung Handlungsmöglichkeiten prüft. Spätestens im Sommer, wenn die Ergebnisse der Kommission vorliegen, sollten wir ins Handeln kommen. Jedes weitere Jahr ohne konkrete Schutzvorgaben kann schlimme Folgen haben für die Kinder und Jugendlichen, die jetzt gerade heranwachsen.“

Siehe auch:  Linke in Thüringen solidarisch mit Berliner Agrardemo
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Junge Leute mit ihren Smartphones (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundesjustizministerin fordert strengere Altersgrenzen für soziale Medien noch in diesem Jahr.
  • Vorschlag für ein abgestuftes Schutzkonzept basierend auf unterschiedlichen Altersgruppen.
  • Ergebnisse der Expertenkommission sollen bis spätestens Sommer vorliegen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Kinder und Jugendliche
  • Deutschland
  • Zusätzliche Schutzvorgaben sollen spätestens im Sommer 2024 vorliegen.

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Notwendigkeit eines besseren Schutzes für Kinder und Jugendliche im digitalen Raum
  • Ungleichbehandlung zwischen sozialen Medien und traditionellen Jugendschutzmaßnahmen
  • Breites Bewusstsein über die schädlichen Folgen der Nutzung sozialer Netzwerke für junge Nutzer

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesjustizministerin fordert strengere Regeln für soziale Medien noch in diesem Jahr.
  • Entwicklung eines abgestuften Schutzkonzepts für unterschiedliche Altersgruppen.
  • Handlungsbedarf soll bis zum Sommer mit Ergebnissen der Expertenkommission konkretisiert werden.

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