Brandenburger Grüne kritisieren Personal und Frauenanteil der neuen Landesregierung

14. März 2026

Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Brandenburg: Kritik an neuer Regierungskonstellation

() – Die Brandenburger Bündnisgrünen haben die geplante rot-schwarze Landesregierung scharf kritisiert. Die Landesvorsitzende Juliana Meyer teilte mit, es handele sich vor allem um eine ‚Männerkoalition‘.

Die CDU habe für das zentrale Wirtschaftsressort offenbar keine eigene Kompetenz in den Reihen und hole mit Martina Klement eine bayerische CSU-Politikerin nach .

Meyer wies darauf hin, dass die CDU sich selbst das Ziel gesetzt habe, Führungspositionen ab 2025 zu 50 Prozent mit Frauen zu besetzen. Bei den Ministerposten der CDU liege der Frauenanteil aktuell jedoch bei null Prozent.

Die einzige Frau in der geplanten CDU-Besetzung komme nicht aus der eigenen Partei, sondern aus der CSU.

Unverständlich sei zudem die personelle Besetzung im Bildungsbereich, so Meyer. Statt auf ausgewiesene Bildungsexpertise zu setzen, falle die Wahl auf Gordon Hoffmann, derzeit Generalsekretär der CDU Brandenburg.

Die Basis der CDU stehe der Koalition zudem nicht geschlossen gegenüber, da nur etwa ein Viertel der rund 5.000 Mitglieder für den Vertrag gestimmt habe.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dietmar Woidke und Jan Redmann (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Bündnisgrüne, CDU, Wähler in Brandenburg
  • Region: Brandenburg
  • Zahl: 5.000 Mitglieder der CDU, davon etwa ein Viertel stimmte für den Koalitionsvertrag

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an der geplanten rot-schwarzen Landesregierung als 'Männerkoalition'
  • Fehlende eigene Kompetenz der CDU im Wirtschaftsressort und Einsatz einer bayerischen CSU-Politikerin
  • Geringer Frauenanteil bei den Ministerposten der CDU und Unverständnis über die Bildungsexpertise der Besetzung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an rot-schwarzer Landesregierung wegen Männerdominanz
  • Vorwurf an CDU bezüglich fehlender Kompetenz für zentrale Wirtschaftsressorts
  • Unzufriedenheit über personelle Besetzung im Bildungsbereich

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