Berg fordert niedrigere Kosten für private Altersvorsorge
Regional - Saarland - aktuelle Fakten und Einordnung
Verbraucherschutz in der saarländischen Altersvorsorge
Saarbrücken () – Die saarländische Verbraucherschutzministerin Petra Berg (SPD) hat die geplante Kostenobergrenze von 1,5 Prozent für das neue Standardprodukt der privaten Altersvorsorge scharf kritisiert. Sie sagte am Dienstag, dass staatlich gefördertes Geld bei den Menschen ankommen müsse und nicht über Gebühren zu einem Geschäftsmodell für Banken und Finanzgesellschaften werden dürfe.
Aus Sicht des Verbraucherschutzes sei die im Gesetzentwurf vorgesehene Grenze deutlich zu hoch.
Sinnvoll wären maximal 0,5 Prozent, besser noch etwa 0,2 Prozent. Berg verwies darauf, dass Gebühren von 1,5 Prozent über eine Sparphase von 30 oder 40 Jahren mehrere zehntausend Euro der späteren Rente kosten und die Produkte im schlimmsten Fall unrentabel machen könnten.
Neben den Kosten sieht die Ministerin ein weiteres Problem in mangelnder Transparenz und provisionsgetriebenen Verkaufsgesprächen.
Altersvorsorgeprodukte müssten einfach verständlich sein und auch ohne Beratung funktionieren. Sie forderte, sich an erfolgreichen europäischen Modellen wie dem in Schweden zu orientieren, wo die Kosten deutlich niedriger lägen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Petra Berg (Archiv) |
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- Verbraucherschutzministerin Petra Berg kritisiert geplante Kostenobergrenze von 1,5 Prozent für Altersvorsorgeprodukte.
- Sie fordert maximal 0,5 Prozent, idealerweise 0,2 Prozent, um hohe Gebühren zu vermeiden.
- Berg sieht mangelnde Transparenz und provisionsgetriebenen Verkauf als weiteres Problem.
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- Verbraucherschutzministerin kritisiert Kostenobergrenze von 1,5 Prozent für neue Altersvorsorgeprodukte.
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