Bundesnetzagentur sieht Anstieg der Gaspreise mit Sorge

18. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen in Berlin

() – Die Bundesnetzagentur sieht den Gaspreis-Anstieg mit Sorge. „Die Preissprünge nach Ausbruch des Krieges sind heftig“, sagte Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, der „Rheinischen Post“ (Mittwoch). Die Großhandelspreise für Gas (Day-ahead-Markt) hätten sich „etwa verdoppelt“.

Müller erklärte weiter: „Die weitere Entwicklung hängt von der Dauer des Krieges ab. Unsere Einschätzung der Versorgungssicherheit hat sich im Kern nicht geändert: Es gibt genügend Angebot auf den Märkten, allerdings zu steigenden Preisen.“

Das erschwert die Auffüllung der Speicher: „Die Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter wird herausfordernd“, sagte Müller weiter und appelliert an die Gashändler. „Die Befüllung ist aber keine Aufgabe des Staates, sondern der Gashändler. Diese stehen auch in der Verantwortung gegenüber ihren privaten und industriellen Kunden.“ Aktuell liegt der Füllstand der Speicher in bei 22 Prozent.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Gas-Hinweisschild (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gaspreise sind nach Ausbruch des Krieges heftig gestiegen, Großhandelspreise haben sich etwa verdoppelt.
  • Aktueller Füllstand der Gasspeicher in Deutschland liegt bei 22 Prozent.
  • Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter wird als herausfordernd eingeschätzt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft Gashändler, private und industrielle Kunden
  • gaspreisbedingte Herausforderungen für die Speicherbefüllung bis zum nächsten Winter
  • aktueller Füllstand der Speicher in Deutschland bei 22 Prozent

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Preissprünge nach Kriegsbeginn
  • Verdopplung der Großhandelspreise für Gas
  • Schwierige Auffüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesnetzagentur evaluiert Gaspreisanstieg und sorgt sich um die Entwicklung.
  • Aufforderung an Gashändler zur Befüllung der Gasspeicher für den nächsten Winter.
  • Kein staatliches Eingreifen, Verantwortung liegt bei Gashändlern.

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