Pflegeausbildung zieht mehr Bewerber an

18. März 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Anstieg der Pflegeauszubildenden in Wiesbaden

() – Rund 64.300 Auszubildende haben 2025 einen neuen Ausbildungsvertrag in der Pflege abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Mittwoch nach vorläufigen Ergebnissen mitteilte, sind das etwa acht Prozent beziehungsweise 4.900 Auszubildende mehr als im Vorjahr (2024: 59.400).

Dabei handelt es sich um die Auszubildenden mit Neuvertrag, die sich zum 31. Dezember 2025 noch in Ausbildung befanden. Auch die Zahl der Auszubildenden insgesamt zum 31. Dezember 2025 stieg im Vergleich zum Vorjahr an. Mit rund 158.000 Auszubildenden befanden sich so viele Personen in einer Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann wie noch nie seit Einführung der generalistischen Pflegeausbildung nach dem Pflegeberufegesetz.

Es beginnen weiterhin vor allem Frauen eine Ausbildung in dem Bereich. Von den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen wurden rund 71 Prozent von Frauen (45.800) und 29 Prozent von Männern (18.500) geschlossen. Frauen sind somit weiterhin in der Überzahl, auch wenn die Zahl der Männer in Pflegeausbildung von 16 200 im Vorjahr auf 18.500 im Jahr 2025 mit +15 Prozent deutlich stärker zugenommen hat als die der Frauen (+6 Prozent). Im längerfristigen Vergleich nahm der Anteil von Männern, die eine Ausbildung zum Pflegefachmann beginnen, im Vergleich zum Start der neuen Ausbildungsform im Jahr 2020 um fünf Prozentpunkte zu (2020: 24 Prozent Männer und 76 Prozent Frauen).

Siehe auch:  Gewinnzahlen Eurojackpot vom Freitag (06.03.2026)

Im Jahr 2025 haben nach vorläufigen Ergebnissen rund 800 Studierende ein Pflegestudium begonnen. Mit diesem 2024 eingeführten Studium erreichen sie neben dem akademischen Grad eines Bachelors auch den Ausbildungsabschluss Pflegefachfrau beziehungsweise Pflegefachmann. Unter den Studierenden mit Neuvertrag befinden sich ebenfalls vor allem Frauen: 77 Prozent der Pflegestudierenden sind Frauen und lediglich 22 Prozent Männer. Zum 31. Dezember 2025 lag die Anzahl der Pflegestudierenden insgesamt bei rund 1.800.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Medizinisches Personal in einem Krankenhaus (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 64.300 neue Ausbildungsverträge in der Pflege 2025, +8% im Vergleich zu 2024.
  • Rund 158.000 Auszubildende in Pflegeberufen zum 31. Dezember 2025, Rekordzahl seit Einführung der generalistischen Ausbildung.
  • 71% der neuen Verträge wurden von Frauen (45.800), 29% von Männern (18.500) abgeschlossen; Männeranteil in der Ausbildung gestiegen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • 64.300 neue Ausbildungsverträge in der Pflege 2025, +8% im Vergleich zu 2024
  • Rund 158.000 Auszubildende insgesamt in der Pflege zum 31. Dezember 2025
  • 71% der neuen Verträge wurden von Frauen geschlossen, 29% von Männern; Anteil der Männer gestiegen von 24% (2020) auf 29% (2025)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Anstieg der Auszubildendenzahlen um 4.900 im Vergleich zum Vorjahr.
  • Erhöhung der männlichen Auszubildenden um 15 Prozent, was auf ein wachsendes Interesse hinweist.
  • Einführung des Pflegestudiums mit dem Ziel, akademische und praktische Ausbildung zu kombinieren.

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe

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