Insolvenzen in Thüringen 2025 gestiegen
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Entwicklungen in Thüringen 2023
Erfurt () – Die Zahl der Insolvenzverfahren in Thüringen ist im vergangenen Jahr gestiegen. Die Amtsgerichte im Freistaat entschieden 2025 über 2.357 Verfahren, wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte.
Das sind 156 Fälle oder 7,1 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die voraussichtlichen Gläubigerforderungen summierten sich auf rund 478 Millionen Euro. Mit 1.530 Fällen machten Verbraucherinsolvenzen den größten Anteil von 64,9 Prozent aus.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen stieg deutlich um 30,7 Prozent auf 345 Verfahren an, wobei die meisten Anträge von Gesellschaften mit beschränkter Haftung und Einzelunternehmen kamen.
Regional gab es Unterschiede: In Erfurt wurden die meisten Verfahren (301) registriert, gefolgt vom Wartburgkreis (145) und dem Landkreis Gotha (174). Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es in den Bereichen Handel sowie Kraftfahrzeugreparatur (56), Baugewerbe (52) und verarbeitendes Gewerbe (46).
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Amtsgericht (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der Insolvenzverfahren in Thüringen 2025: 2.357
- Anstieg um 156 Fälle (7,1 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr
- Verbraucherinsolvenzen: 1.530 Fälle (64,9 Prozent) der Gesamtzahl
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Gläubiger und Schuldner in Thüringen
- Region: Thüringen, insbesondere Erfurt, Wartburgkreis, Landkreis Gotha
- Zahl: 2.357 Insolvenzverfahren, 478 Millionen Euro Gläubigerforderungen, 1.530 Verbraucherinsolvenzen, 345 Unternehmensinsolvenzen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Anstieg der Insolvenzverfahren um 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
- Höhere Verbraucherinsolvenzen (1.530 Fälle, 64,9 Prozent)
- Deutlicher Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um 30,7 Prozent, besonders bei GmbHs und Einzelunternehmen
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
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