Verdi fordert höhere Löhne für Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen
Bremen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Forderungen im Einzelhandel Niedersachsen
Hannover () – Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Tarifforderungen für die rund 376.000 Beschäftigten im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen vorgestellt. Sie fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 225 Euro mehr im Monat, teilte die Verhandlungsführerin Sabine Gatz mit.
Weitere Forderungen sind ein rentenfester Mindeststundensatz von 14,90 Euro für die untersten Entgeltgruppen und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro monatlich.
Die Gewerkschaft begründet die Forderungen mit der hohen finanziellen Belastung der Beschäftigten, von denen viele weiblich und in Teilzeit seien.
Die Tarifverträge für Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen sowie für die Warenverräumung sind zum 30. April 2026 gekündigt. Die erste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und den Arbeitgebern ist für den 6. Mai 2026 in Hannover angesetzt.
Die Gewerkschaft strebt eine Tarifvertragslaufzeit von zwölf Monaten an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Euromünzen (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Verdi fordert für 376.000 Beschäftigte Lohnerhöhung von sieben Prozent oder mindestens 225 Euro mehr im Monat
- Rentenfester Mindeststundensatz von 14,90 Euro für unterste Entgeltgruppen gefordert
- Ausbildungsvergütungen sollen um 150 Euro monatlich erhöht werden
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betroffen sind rund 376.000 Beschäftigte im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen
- Angestrebte Lohnerhöhung von 7% bzw. mindestens 225 Euro monatlich
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- Forderung nach einer Lohnerhöhung von sieben Prozent oder mindestens 225 Euro mehr im Monat
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