Verdi fordert höhere Löhne für Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen

18. März 2026

Bremen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Forderungen im Einzelhandel Niedersachsen

() – Die Gewerkschaft Verdi hat ihre Tarifforderungen für die rund 376.000 Beschäftigten im Einzelhandel in und vorgestellt. Sie fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent, mindestens jedoch 225 Euro mehr im Monat, teilte die Verhandlungsführerin Sabine Gatz mit.

Weitere Forderungen sind ein rentenfester Mindeststundensatz von 14,90 Euro für die untersten Entgeltgruppen und eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro monatlich.

Die Gewerkschaft begründet die Forderungen mit der hohen finanziellen Belastung der Beschäftigten, von denen viele weiblich und in Teilzeit seien.

Die Tarifverträge für Gehälter, Löhne und Ausbildungsvergütungen sowie für die Warenverräumung sind zum 30. April 2026 gekündigt. Die erste Verhandlungsrunde zwischen Verdi und den Arbeitgebern ist für den 6. Mai 2026 in Hannover angesetzt.

Die Gewerkschaft strebt eine Tarifvertragslaufzeit von zwölf Monaten an.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euromünzen (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verdi fordert für 376.000 Beschäftigte Lohnerhöhung von sieben Prozent oder mindestens 225 Euro mehr im Monat
  • Rentenfester Mindeststundensatz von 14,90 Euro für unterste Entgeltgruppen gefordert
  • Ausbildungsvergütungen sollen um 150 Euro monatlich erhöht werden

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind rund 376.000 Beschäftigte im Einzelhandel in Niedersachsen und Bremen
  • Angestrebte Lohnerhöhung von 7% bzw. mindestens 225 Euro monatlich
  • Tarifverträge sind zum 30. April 2026 gekündigt, erste Verhandlungsrunde am 6. Mai 2026

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hohe finanzielle Belastung der Beschäftigten
  • Mehrheit der betroffenen Beschäftigten sind weiblich und in Teilzeit
  • Kündigung der Tarifverträge zum 30. April 2026

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach einer Lohnerhöhung von sieben Prozent oder mindestens 225 Euro mehr im Monat
  • Einführung eines rentenfesten Mindeststundensatzes von 14,90 Euro für unterste Entgeltgruppen
  • Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro monatlich

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