Bombenentschärfung in Kiel zwingt Hunderte zur Räumung
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit und Evakuierung in Kiel-Wik
Kiel () – In Kiel-Wik muss am Dienstag eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden. Wie die Polizeidirektion Kiel am Donnerstag mitteilte, sind davon 665 Personen aus 375 Haushalten betroffen, die ihre Wohnungen verlassen müssen.
Das Evakuierungsgebiet umfasst 179 Adressen inklusive Wirtschafts- und sonstiger Gebäude.
Bei Sondierungsarbeiten war eine amerikanische 250-kg-Bombe gefunden worden, bei der es sich um einen sogenannten „Zerscheller“ mit beschädigtem Körper handelt. Das noch intakte vordere Teilstück verfügt über einen Aufschlagzünder.
Die Bombe liegt in etwa 2 bis 2,5 Meter Tiefe in einer Baugrube und muss vor Ort unschädlich gemacht werden.
Die Räumung muss bis 10:00 Uhr abgeschlossen sein, parallel richtet die Polizei Straßensperrungen ein. Auch die Schifffahrt ist betroffen – die Schleuse ist während der Entschärfung gesperrt.
Für betroffene Anwohner steht eine Ersatzunterkunft in der Kastanienallee 18 bereit. Die Entschärfungsdauer ist ungewiss, die Bevölkerung wird über Warn-Apps und mehrsprachige Handzettel informiert.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizei (Archiv) |
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