Sachsen bietet Zahlungserleichterungen bei Corona-Soforthilfe-Rückforderungen

19. März 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft in Sachsen: Rückmeldeverfahren zu Soforthilfen

() – Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (SMWA) hat den aktuellen Stand des Rückmeldeverfahrens für die Corona-Soforthilfen aus dem Jahr 2020 mitgeteilt. Demnach haben sich bereits rund 85 Prozent der etwa 66.000 aufgeforderten Empfänger in beteiligt, bei 32.400 von ihnen wurden Rückforderungen in Höhe von insgesamt 169 Millionen Euro festgestellt.

Seit Juli 2025 werden Zahlungserleichterungen angeboten, um Betroffene nicht zu überlasten.

Diese umfassen flexible Rückzahlungsfristen von bis zu 36 Monaten mit festen Zinssätzen sowie die Möglichkeit, die Forderungsverfolgung bei bestimmten Einkommens- und Vermögensgrenzen einzustellen. Bisher wurden über 9.000 von mehr als 10.000 Anträgen auf Einstellung der Forderungsverfolgung bewilligt.

Gegen Rückforderungsbescheide liegen aktuell 7.100 Widersprüche vor, die sich auf 55 Millionen Euro beziehen, zudem sind 85 gerichtliche Verfahren anhängig.

Das Rückmeldeverfahren wird von der Sächsischen Aufbaubank durchgeführt und soll bis Mitte 2026 abgeschlossen sein. Betroffene können weiterhin Anträge auf Erleichterungen stellen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Rund 85 Prozent der 66.000 aufgeforderten Empfänger in Sachsen haben sich beteiligt.
  • Rückforderungen in Höhe von insgesamt 169 Millionen Euro bei 32.400 Teilnehmern festgestellt.
  • Zahlungserleichterungen ab Juli 2025 mit Rückzahlungsfristen bis zu 36 Monaten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: etwa 66.000 Empfänger in Sachsen
  • Rückforderungen: 169 Millionen Euro bei 32.400 Empfängern
  • Fristen: Rückmeldeverfahren bis Mitte 2026, Zahlungserleichterungen ab Juli 2025, flexible Rückzahlungsfristen bis zu 36 Monaten

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • 85 Prozent der Empfänger beteiligten sich am Rückmeldeverfahren
  • Rückforderungen von 169 Millionen Euro bei 32.400 Empfängern festgestellt
  • Zahlungserleichterungen sollen Belastungen abmildern

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Rund 85 Prozent der Empfänger haben am Rückmeldeverfahren teilgenommen.
  • Zahlungserleichterungen mit flexiblen Rückzahlungsfristen und möglichen Einstellungen der Forderungsverfolgung wurden angeboten.
  • Das Rückmeldeverfahren wird bis Mitte 2026 abgeschlossen sein.

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