SPD will Aufstieg für Justizbeamte in Schleswig-Holstein erleichtern
Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung
Justizvollzug und Karrierechancen in Kiel
Kiel () – Die SPD-Landtagsfraktion in Schleswig-Holstein setzt sich dafür ein, die Aufstiegschancen für Justizvollzugsbeamte zu verbessern. Das sagte der Abgeordnete Marc Timmer in einer Landtagsrede.
Derzeit müssten Bedienstete oft mehr als zehn Jahre warten, bis sie erstmals befördert werden könnten, was den Zugang zum höheren Dienst blockiere.
Timmer sagte, dass für den sogenannten Regelaufstieg in den gehobenen Dienst formal der erste Beförderungsaufstieg nachgewiesen werden müsse. Gerade jüngere, hochmotivierte Beamte würden so ausgeschlossen.
Nach fünf Jahren Berufserfahrung wüssten die Mitarbeiter, „wie der Hase läuft“, und seien bereit, sich auch an der Fachhochschule in Bad Münstereifel fortzubilden.
Der Antrag der SPD, die Laufbahnverordnung zu ändern, soll nun im Innen- und Rechtsausschuss des Landtags mit Gewerkschaften und Experten beraten werden. Ziel sei es, einen konkreten Lösungsansatz zu erarbeiten, um durchlässigere Strukturen zu schaffen.
„Wer will und kann, der sollte auch dürfen. Leistung sollte sich lohnen“, so Timmer.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Wachmeister schließt ein Gefängnistor auf (Archiv) |
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- SPD-Landtagsfraktion fordert Verbesserung der Aufstiegschancen für Justizvollzugsbeamte
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