Thüringer Industrie verzeichnet deutliche Umsatzrückgänge
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Wirtschaftliche Entwicklungen in Thüringen
Erfurt () – Die Thüringer Industrie hat im Januar einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik mitteilte, erzielten die berichtspflichtigen Betriebe des Bergbaus und Verarbeitenden Gewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten einen nominalen Gesamtumsatz von 2,7 Milliarden Euro.
Das entspricht einem Rückgang von 11,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wobei ein Arbeitstag weniger zu Buche schlug. Preisbereinigt fiel das Minus mit 12,1 Prozent sogar noch stärker aus.
Besonders betroffen ist der Ilm-Kreis, wo die Umsätze um 37,2 Prozent oder 168,8 Millionen Euro einbrachen.
Ebenfalls deutliche Rückgänge meldeten der Landkreis Eichsfeld (-17,8 Prozent) und die Stadt Jena (-8,7 Prozent). Positiv entwickelten sich dagegen der Unstrut-Hainich-Kreis mit einem Plus von 14,6 Prozent und der Saale-Holzland-Kreis mit 5,5 Prozent mehr Umsatz.
Insgesamt waren im Januar 741 Betriebe meldepflichtig, 32 weniger als im Vorjahr.
In diesen Betrieben waren rund 135.000 Personen beschäftigt. Die Exportquote stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 36,7 auf 40,1 Prozent.
Die höchste Exportquote wies mit 76,5 Prozent die Stadt Jena auf, deren Ausfuhren sich auf 168,0 Millionen Euro beliefen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Industrieanlage (Archiv) |
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