Zug kollidiert bei Kamen mit Betonplatten auf Gleisen
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Sicherheit im Bahnverkehr in Dortmund
Dortmund () – Ein Regionalexpress ist in der Nacht zum Samstag bei Kamen mit Betonplatten kollidiert, die auf die Gleise gelegt worden waren. Das teilte die Polizei Dortmund mit.
Der Lokführer des RE1 von Aachen nach Hamm (Westfalen) hatte zwischen Kamen-Methler und dem Bahnhof Kamen plötzlich Gegenstände auf den Schienen erkannt. Trotz einer sofortigen Notbremsung kam es gegen Mitternacht zur Kollision.
Der Lokführer und alle 309 Passagiere blieben unverletzt.
Der Zug war jedoch nicht mehr fahrbereit, sodass die Fahrgäste evakuiert und ihre Reise mit einem Ersatzzug fortsetzen konnten. Bei den auf die Gleise gelegten Gegenständen handelt es sich nach ersten Ermittlungen um mehrere Betonplatten und eine Metallstange, die zuvor aus einem Kabelschacht neben der Bahnstrecke entwendet wurden.
Der Tatort liegt nahe einer Unterführung im Bereich Königsstraße/Roggenkamp.
Die Polizei hat ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz des Polizeipräsidiums Dortmund die Ermittlungen übernommen.
Die Beamten suchen Zeugen und fragen, wem vor Mitternacht verdächtige Personen im Bereich der Bahnstrecke aufgefallen sind. Hinweise nimmt die Kriminalwache unter 0231/132-7441 entgegen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Schienen (Archiv) |
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- Betroffene: Lokführer und 309 Passagiere des RE1 von Aachen nach Hamm
- Region: Kamen, Nordrhein-Westfalen
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