Linke fordert Verbot von Arzneimittel-Versandhandel
Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Mecklenburg-Vorpommern im Fokus
Schwerin () – Die Linksfraktion im Landtag Mecklenburg-Vorpommern fordert ein Verbot des Versandhandels mit apothekenpflichtigen und frei verkäuflichen Arzneimitteln. Das teilte der gesundheitspolitische Sprecher der Fraktion, Torsten Koplin, anlässlich des bundesweiten Apothekenprotesttages am Montag mit.
Er sagte, dass Versandapotheken aus dem In- und Ausland die wirtschaftliche Grundlage der Vor-Ort-Apotheken untergrüben und so die flächendeckende Versorgung gefährdeten.
Viele Apotheken, besonders im ländlichen Raum, kämpften um ihre Existenz. Die letzte Honorarerhöhung liege 13 Jahre zurück, während die Betriebskosten stiegen.
Zudem müssten sich Versandapotheken nicht am Notdienst beteiligen und ausländische Anbieter unterlägen nicht dem deutschen Recht. In Mecklenburg-Vorpommern sei die Apothekendichte bezogen auf die Fläche bereits jetzt bundesweit am geringsten.
Die Fraktion fordert die Bundesregierung auf, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken zu verbessern.
Dazu gehöre, die im Koalitionsvertrag versprochene Anhebung der Packungspauschale endlich umzusetzen. Die Vor-Ort-Apotheken mit ihrer Beratung und Notdienstversorgung seien ein unersetzlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung, so Koplin.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo einer Apotheke (Archiv) |
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- Linksfraktion in Mecklenburg-Vorpommern fordert Verbot des Versandhandels mit Arzneimitteln
- Letzte Honorarerhöhung für Apotheken liegt 13 Jahre zurück
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- Hohe Betriebskosten und seit 13 Jahren keine Honorarerhöhung, insbesondere im ländlichen Raum
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- Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Apotheken anstreben
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