Umfrage: 39 Prozent gegen Einschnitte im Gesundheitswesen
Politik - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesundheitspolitik in Deutschland: Sparvorschläge und öffentliche Meinung
Berlin () – Vor den am Montag erwarteten Sparvorschlägen der Expertenkommission zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen zeigt sich in der Bevölkerung eine zurückhaltende Haltung gegenüber möglichen Einschnitten.
Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa für die „Bild am Sonntag“ lehnen 39 Prozent der Befragten Kürzungen im Gesundheitswesen für Versicherte ab. Zugleich zeigt sich bei einzelnen Maßnahmen eine begrenzte Bereitschaft zur Akzeptanz: 31 Prozent der Befragten halten es für verkraftbar, künftig keinen Facharzttermin mehr ohne vorherige Überweisung durch einen Hausarzt zu erhalten.
Weitere mögliche Einschnitte stoßen auf geringere Zustimmung. 21 Prozent wären bereit, Kürzungen im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung hinzunehmen. 14 Prozent sprechen sich für die Wiedereinführung einer Praxisgebühr aus. 11 Prozent könnten sich höhere Zuzahlungen für Medikamente und Krankenhausaufenthalte vorstellen.
Am geringsten ist die Zustimmung für steigende Beiträge: Nur 8 Prozent der Befragten wären dazu bereit. Auch bei der diskutierten Abschaffung der kostenlosen Mitversicherung von Ehepartnern überwiegt die Ablehnung. 57 Prozent sprechen sich dagegen aus, während 28 Prozent eine solche Maßnahme befürworten. 10 Prozent ist das Thema gleichgültig, 5 Prozent machten keine Angaben.
Für die „Bild am Sonntag“ hatte Insa 1.003 Personen im Zeitraum vom 26. bis zum 27. März 2026 gefragt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Ärztehaus (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- 39 Prozent lehnen Kürzungen im Gesundheitswesen für Versicherte ab.
- 31 Prozent halten es für verkraftbar, keinen Facharzttermin mehr ohne Überweisung durch den Hausarzt zu erhalten.
- Nur 8 Prozent wären bereit, steigende Beiträge zu akzeptieren.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- 39 Prozent der Bevölkerung lehnen Kürzungen im Gesundheitswesen ab
- 31 Prozent halten es für verkraftbar, Facharzttermine nur mit Überweisung zu erhalten
- Umfragezeitraum: 26. bis 27. März 2026, n=1.003 Personen
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Zurückhaltende Haltung gegenüber Einschnitten im Gesundheitswesen
- 39 Prozent lehnen Kürzungen für Versicherte ab
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Abwarten der Sparvorschläge der Expertenkommission zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenkassen
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- Feedback der Bevölkerung zu möglichen Maßnahmen wie Überweisungen, Kürzungen im Leistungskatalog und höhere Zuzahlungen sammeln
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