Linke kritisiert Berlin-Besuch des syrischen Präsidenten

29. März 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politische Kontroversen in Berlin über Syrien

() – Vor dem Besuch des syrischen Interimspräsidenten Ahmed al-Scharaa in Berlin hat die Linke scharfe Kritik an Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) geübt.

„Das Treffen von Merz mit al-Scharaa ist kein diplomatischer Schritt, sondern ein moralischer Bankrott“, sagte die Sprecherin für Außenpolitik der Linksfraktion im Bundestag, Cansu Özdemir, am Sonntag. Die Bundesregierung hofiere ein Regime, welches auf den Trümmern von al-Qaida-nahen Netzwerken errichtet worden sei und dessen Ideologie von Unterdrückung, Gewalt und islamistischem Fanatismus bis heute überlebe. „Merz normalisiert damit Islamisten, die unliebsame ethnische und religiöse Bevölkerungsgruppen, wie Christen, Alawiten, Drusen und Kurden, massakrieren.“

„Nachdem die Bundesregierung einen Mann einreisen ließ, der nun de facto für die Taliban die afghanische Botschaft in führt, streckt sie nun weiter wohlwollend jihadistischen Strukturen die Hand aus“, so Özdemir. Das alles verfolge nur den Zweck, „um endlich im großen Stil nach abschieben zu können“.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundeskanzleramt (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), syrischer Interimspräsident Ahmed al-Scharaa
  • Zielgruppen: Christen, Alawiten, Drusen, Kurden
  • Kritikzeitraum: Vor dem Besuch von al-Scharaa in Berlin

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an der Normalisierung von Regierungen mit islamistischem Hintergrund
  • Vorwurf der Unterstützung von Regimen, die ethnische und religiöse Minderheiten unterdrücken
  • Bedenken hinsichtlich der Motive der Bundesregierung bei Abschiebungen nach Syrien

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an Treffen von Bundeskanzler Merz mit al-Scharaa
  • Vorwurf der Normalisierung islamistischer Strukturen
  • Absicht, verstärkt Abschiebungen nach Syrien durchzuführen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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