Wirtschaft in Sachsen-Anhalt schrumpft leicht

30. März 2026

Regional - Sachsen-Anhalt - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt

Halle (Saale) () – Die Wirtschaft in ist im vergangenen Jahr leicht geschrumpft. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging 2025 preisbereinigt um 0,2 Prozent zurück, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte.

Damit entwickelte sich das Land etwas schlechter als der bundesweite Durchschnitt, der ein leichtes Plus von 0,2 Prozent verzeichnete.

Besonders das produzierende Gewerbe ohne Baugewerbe verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,7 Prozent. Ausschlaggebend waren Einbrüche in Branchen wie der Auto- und Autoteileherstellung, der Chemieindustrie sowie der Metall- und Kunststoffverarbeitung.

Auch das Baugewerbe schrumpfte mit minus 3,0 Prozent leicht stärker als im Bundesdurchschnitt.

Positiv entwickelte sich dagegen der Dienstleistungssektor, der zwei Drittel der Gesamtwirtschaft ausmacht. Hier stieg die Wertschöpfung um 0,9 Prozent.

Der Bereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe sowie Information und Kommunikation legte sogar um 2,6 Prozent zu. Nominal, also inklusive der Preisentwicklung, wuchs das BIP in -Anhalt um 2,8 Prozent auf 81,8 Milliarden Euro.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bruttoinlandsprodukt in Sachsen-Anhalt sank 2025 um 0,2 Prozent.
  • Produzierendes Gewerbe ohne Bau verzeichnete Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,7 Prozent.
  • Dienstleistungssektor stieg um 0,9 Prozent, Handel und Verkehr wuchsen um 2,6 Prozent.

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  • Sachsen-Anhalt, betroffen durch BIP-Rückgang von 0,2 Prozent in 2025
  • Produzierendes Gewerbe ohne Baugewerbe, Rückgang der Bruttowertschöpfung um 2,7 Prozent
  • Baugewerbe, Rückgang von 3,0 Prozent

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  • Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,2 Prozent
  • Deutlicher Rückgang der Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe (minus 2,7 Prozent)
  • Einbrüche in Schlüsselbranchen wie Auto-, Chemie-, Metall- und Kunststoffverarbeitung

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