Niedersachsens Inflationsrate steigt auf 2,6 Prozent
Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Entwicklungen in Niedersachsen
Hannover () – Die Verbraucherpreise in Niedersachsen sind im März gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,6 Prozent gestiegen. Das teilte das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Montag mit.
Damit erreichte die Inflationsrate den höchsten Stand seit Dezember 2024, nachdem sie im Februar noch bei 1,9 Prozent gelegen hatte. Gegenüber dem Vormonat Februar stiegen die Preise um 1,1 Prozent.
Besonders treibend für die Teuerung waren die Energiepreise, die insgesamt um 5,6 Prozent über dem Niveau vom März 2025 lagen.
Kraftstoffe verteuerten sich um 18,4 Prozent, wobei Diesel mit plus 30,8 Prozent und Superbenzin mit plus 14,7 Prozent deutlich zulegten. Auch leichtes Heizöl kostete 38,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.
Dagegen waren Strom, Erdgas und Fernwärme günstiger. Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen mit 1,0 Prozent hingegen unterdurchschnittlich.
Die sogenannte Kerninflation, also die Teuerungsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, lag ebenfalls bei 2,6 Prozent.
Die Preise für Dienstleistungen lagen mit einem Plus von 3,4 Prozent weiterhin auf hohem Niveau und trugen maßgeblich zur Gesamtinflation bei. Hohe Anstiege gab es unter anderem bei Flugreisen und Dienstleistungen sozialer Einrichtungen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tankstelle am 29.03.2026 |
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