Drei Viertel gegen Abschaffung eines Feiertages

31. März 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Ablehnung eines Feiertagsabbaus in Deutschland

() – Die von der Bundesregierung erwogene Abschaffung eines Feiertags mit Hoffnung auf eine Ankurbelung der Wirtschaft stößt in der Bevölkerung auf breite Ablehnung. In einer Forsa-Umfrage des Magazins „Stern“ und des Senders RTL halten nur 21 Prozent der Bundesbürger einen solchen Schritt für richtig, während 76 Prozent ihn ablehnen.

Die Skepsis zeigt sich quer durch alle Bevölkerungsgruppen. Besonders Erwerbstätige sprechen sich klar dagegen aus: Lediglich 16 Prozent befürworten die Streichung eines Feiertags, 82 Prozent lehnen sie ab. Auch zwischen Ost- und Westdeutschland gibt es kaum Unterschiede.

Unter den Anhängern der Parteien ergibt sich ein ähnliches Bild. Zwar ist die Zustimmung bei Unionswählern mit 31 Prozent vergleichsweise höher, doch auch hier überwiegt die Ablehnung. Besonders deutlich fällt die Ablehnung bei Anhängern der Linken (85 Prozent) und der AfD (87 Prozent) aus.

Hintergrund der Debatte sind Überlegungen innerhalb der Bundesregierung, mit zusätzlichen Arbeitstagen die Wirtschaftsleistung zu steigern. Angesichts schwacher Konjunkturdaten und anhaltender Wachstumsprobleme werden verschiedene Maßnahmen diskutiert, um die Produktivität zu erhöhen. Die Abschaffung eines Feiertags gilt dabei als kurzfristig umsetzbare Option, die unmittelbar mehr Arbeitszeit schaffen würde. Kritiker verweisen jedoch darauf, dass strukturelle Probleme der Wirtschaft auf diese Weise kaum gelöst werden könnten, und warnen vor gesellschaftlichen Akzeptanzproblemen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Schutzhelme (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • 76 Prozent der Bundesbürger lehnen die Abschaffung eines Feiertags ab.
  • Nur 16 Prozent der Erwerbstätigen befürworten die Streichung eines Feiertags.
  • 85 Prozent der Linken-Anhänger und 87 Prozent der AfD-Anhänger sprechen sich klar gegen die Abschaffung aus.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft die gesamte Bevölkerung der Bundesbürger
  • 76% lehnen die Abschaffung eines Feiertags ab, nur 21% befürworten
  • hohe Ablehnung unter Erwerbstätigen (82%) sowie Wählern der Linken (85%) und AfD (87%)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Ablehnung der Abschaffung eines Feiertags in der Bevölkerung
  • Bemühungen der Bundesregierung zur Steigerung der Wirtschaftsleistung
  • Diskussion über Maßnahmen zur Erhöhung der Produktivität aufgrund schwacher Konjunkturdaten

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Überlegungen zur Abschaffung eines Feiertags zur Ankurbelung der Wirtschaft.
  • Diskussion verschiedener Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftsleistung.
  • Warnungen vor gesellschaftlichen Akzeptanzproblemen und strukturellen Wirtschaftsthemen.
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