Landesregierung will Hochschulrecht für schnellere Berufungen reformieren
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Hochschulrecht-Reform in Brandenburg
Potsdam () – Die brandenburgische Landesregierung hat eine umfassende Reform des Hochschulrechts auf den Weg gebracht. Das Kabinett stimmte einem Gesetzentwurf zu, der Berufungsverfahren für Professuren beschleunigen und Auswahlverfahren für Studierende vereinfachen soll.
Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) teilte am Dienstag mit, mit der Novelle werde das „modernste, schnellste und flexibelste Berufungs- und Auswahlrecht in Deutschland“ geschaffen.
Konkret sollen die Hochschulen dauerhaft das Berufungsrecht inklusive der Möglichkeit erhalten, Ernennungen selbst vorzunehmen. Es sollen sogenannte Profilberufungen neu eingeführt und Exzellenzberufungen gestärkt werden, um auch ausschreibungsfreie Verfahren für Spitzenwissenschaftler zu ermöglichen.
Anzeige- und Zustimmungspflichten sollen entfallen, Entscheidungswege verkürzt werden.
Die Reform setzt auch Vereinbarungen aus einem „Letter of Intent“ mit der Universität Potsdam und der Hasso Plattner Foundation vom Juni 2025 um. Dabei geht es insbesondere um schnellere Berufungen für die gemeinsame Digital Engineering Fakultät.
Der Gesetzentwurf wird nun dem Landtag zur weiteren Beratung zugeleitet.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Manja Schüle (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Reform des Hochschulrechts in Brandenburg beschlossen, um Berufungsverfahren und Auswahlverfahren zu beschleunigen und zu vereinfachen.
- Hochschulen erhalten dauerhaft das Recht, Ernennungen selbst vorzunehmen; Einführung von Profil- und Exzellenzberufungen.
- Entfall von Anzeige- und Zustimmungspflichten, Verkürzung der Entscheidungswege.
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- betrifft Hochschulen in Brandenburg
- Zielgruppe: Professoren, Studierende, Spitzenwissenschaftler
- Frist: Umsetzung bis Juni 2025
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Reform des Hochschulrechts zur Beschleunigung von Berufungsverfahren und Auswahlprozessen
- Einführung von Profil- und Exzellenzberufungen zur Verbesserung der Rekrutierung von Spitzenwissenschaftlern
- Umsetzung von Vereinbarungen mit der Universität Potsdam und der Hasso Plattner Foundation für die Digital Engineering Fakultät
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Gesetzentwurf zur Reform des Hochschulrechts wurde beschlossen
- Hochschulen dürfen Ernennungen selbst vornehmen und es werden neue Profilberufungen eingeführt
- Gesetzentwurf wird dem Landtag zur weiteren Beratung zugeleitet
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