Zahl der Apotheken in Rheinland-Pfalz geht weiter zurück

1. April 2026

Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesundheitssystem in Rheinland-Pfalz unter Druck

Bad Ems () – Die Zahl der Apotheken in ist im Jahr 2024 auf rund 850 gesunken, darunter 26 Krankenhausapotheken. Das Statistische Landesamt teilte am Mittwoch mit, dass dies 30 Apotheken weniger als im Vorjahr waren, was einem Rückgang von 3,4 Prozent entspricht.

Im Vergleich zu 2014 sank die Zahl der Apotheken um 22 Prozent.

Im Jahr 2024 kamen im Durchschnitt rund 4.900 Bürger auf eine Apotheke, während es zehn Jahre zuvor noch 3.700 waren. Trotz einer älter werdenden und damit versorgungsintensiveren Bevölkerung stieg die Zahl der zu versorgenden Einwohner je Apotheke innerhalb der letzten Dekade um 32 Prozent; im Vergleich zu 2004 sogar um 43 Prozent.

Ursachen für diesen Rückgang könnten unter anderem steigende Betriebskosten, der konkurrierende Online-Handel, Lieferengpässe und Fachkräftemangel sein.

Alle Kreise in Rheinland-Pfalz waren vom Rückgang betroffen. Die kreisfreien Städte verzeichneten einen Rückgang von 25 Prozent zwischen 2014 und 2024, während die Landkreise einen Rückgang von 21 Prozent erlebten.

Besonders stark betroffen war , wo sich die Zahl der Apotheken innerhalb von zehn Jahren fast halbierte. In den Kreisen Birkenfeld und Bad Dürkheim blieb die Apothekenzahl hingegen nahezu unverändert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Apotheke (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zahl der Apotheken in Rheinland-Pfalz 2024: rund 850, 30 weniger als im Vorjahr (-3,4 %)
  • Durchschnittlich 4.900 Bürger pro Apotheke 2024, vor zehn Jahren waren es 3.700
  • Rückgang der Apothekenzahl in Pirmasens fast 50 % in zehn Jahren

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Rheinland-Pfalz, 2024: ca. 850 Apotheken, Rückgang um 30 Apotheken (3,4 %)
  • Durchschnittlich 4.900 Bürger pro Apotheke (2004: 3.400, 32 % Anstieg innerhalb der letzten 10 Jahre)
  • Alle Kreise betroffen, besonders Pirmasens (fast 50 % Rückgang in 10 Jahren), kreisfreie Städte -25 %, Landkreise -21 %

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • steigende Betriebskosten
  • konkurrierender Online-Handel
  • Lieferengpässe
  • Fachkräftemangel
  • alternde Bevölkerung erhöht Versorgungsintensität

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe
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