Studie vorgestellt: Zwei Drittel der Deutschen sind gestresst

26. November 2025

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Belastungen und Stress in Deutschland

() – Zwei Drittel der Menschen in fühlen sich häufig oder manchmal gestresst. Das geht aus dem Stressreport 2025 der Techniker Krankenkasse (TK) hervor, der am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. Nur acht Prozent der Befragten gaben demnach an, gar keinen Stress zu empfinden, während 26 Prozent selten gestresst sind. Der Anteil der gestressten Menschen ist seit 2013 kontinuierlich gestiegen.

„Bis zu einem gewissen Grad gehört Stress zum Leben dazu“, sagte TK-Chef Jens Baas. „Chronischer Stress jedoch erhöht das Risiko für bestimmte psychische und physische Krankheiten, wie zum Beispiel Herz-Kreislauf-Probleme, Rückenschmerzen oder Depressionen.“ Die Befragung zeigte, dass gestresste Menschen häufiger unter gesundheitlichen Beschwerden wie Muskelverspannungen, Erschöpfung und Schlafstörungen litten. Hauptursachen für Stress waren der hohe Anspruch an sich selbst, berufliche Belastungen sowie politische und gesellschaftliche Probleme.

Stressfaktor Nummer eins ist laut Report der hohe Anspruch an sich selbst. Das gaben 61 Prozent der Befragten an, gefolgt von Schule, Studium oder Beruf (58 Prozent). An dritter Stelle steht Stress durch politische und gesellschaftliche Probleme (53 Prozent). Hier sind es vor allem Kriege und internationale Konflikte, die die Menschen belasten.

62 Prozent der gestressten Befragten geben an, dass sie sich stark oder sehr stark davon belastet fühlen. Es folgen die Angst vor politischer Polarisierung (59 Prozent), vor Gefährdung der inneren Sicherheit durch Kriminalität, Terrorismus und Extremismus (52 Prozent), vor Wohlstandsverlust (47 Prozent) sowie vor den Auswirkungen des Klimawandels (44 Prozent).

Siehe auch:  CDU fürchtet erneuten Grönland-Kurswechsel von Trump

„Die Welt befindet sich gefühlt im Dauerkrisenmodus. Wer Medien konsumiert, wird mit einer Flut aus Negativschlagzeilen konfrontiert“, sagte Baas. Neben den normalen Belastungen durch Arbeit und die Herausforderungen des Alltags, empfänden viele Menschen eine zunehmende Bedrohung durch Kriege, Klimawandel und möglichen Wohlstandsverlust. „Da sollten wir genauer hingucken. Denn die weltweiten Krisen und Belastungen des Alltags werden nicht einfach verschwinden, wir müssen lernen, damit langfristig umzugehen.“

Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Mai 2025 bundesweit telefonisch 1.407 Menschen ab 18 Jahren zu ihrem Stresserleben.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Vorstellung TK-Stressreport 2025 am 26.11.2025

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zwei Drittel der Menschen in Deutschland fühlen sich häufig oder manchmal gestresst.
  • Stressfaktor Nummer eins ist der hohe Anspruch an sich selbst (61 Prozent).
  • 62 Prozent der gestressten Befragten fühlen sich stark oder sehr stark belastet.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Menschen in Deutschland, insbesondere ab 18 Jahren
  • Stressniveau: Zwei Drittel der Befragten fühlen sich häufig oder manchmal gestresst; 62 Prozent der gestressten Befragten empfinden starke Belastungen
  • Hauptursachen: Hohe Selbstansprüche (61%), berufliche Belastungen (58%), politische und gesellschaftliche Probleme (53%); Studienstichprobe von 1.407 Personen im Mai 2025

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Keine Angabe

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




4,2/5 (29 Bewertungen)
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH