Polizei zieht Osterbilanz nach Kontrollen in Bremen
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Verkehrssicherheit und Kontrollen in Bremen
Bremen () – Die Polizei Bremen hat über die Ostertage verstärkt Geschwindigkeits- und Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet durchgeführt. Dabei stellten die Einsatzkräfte mehrere hundert Geschwindigkeitsüberschreitungen sowie weitere Verkehrsverstöße fest, wie die Polizei am Montag mitteilte.
Hintergrund der Maßnahmen ist ein deutlicher Anstieg der Unfallzahlen mit den Hauptursachen Abstand und Geschwindigkeit um knapp 30 Prozent im vergangenen Jahr.
Am sogenannten „Car-Friday“ in der Überseestadt kontrollierten Beamte einen Mann, der keine Fahrerlaubnis besaß und mit nicht zu seinem Fahrzeug gehörenden Kennzeichen unterwegs war. Nachdem der Autoschlüssel sichergestellt worden war, versuchte der Mann wenig später mit einem Zweitschlüssel erneut zu starten, was die Polizei jedoch verhinderte.
Am Abend geriet ein Tourist aus Albanien in eine Kontrolle, bei dem der Verdacht auf Drogenbeeinflussung bestand; eine Blutentnahme wurde angeordnet.
Auf der Autobahn 27 in Fahrtrichtung Cuxhaven wurde ein 30-Jähriger mit 188 km/h bei erlaubten 120 km/h gemessen, auch er verfügte über keine gültige Fahrerlaubnis. Auf dem Breitenweg in Bremen fuhr ein Fahrer mit 100 km/h statt erlaubten 50 km/h.
Weitere geahndete Verstöße waren Rotlichtfahrten, nicht gesicherte Kinder in Fahrzeugen und das Erlöschen der Betriebserlaubnis durch nicht zugelassene Fahrzeugteile. Die Polizei kündigte an, ihre Kontrollen konsequent fortzusetzen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Halt-Stopp-Schild der Polizei bei einer Verkehrskontrolle (Archiv) |
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