Niedersachsen sammelt weniger Elektroschrott ein

7. April 2026

Niedersachsen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Umweltstatistik in Niedersachsen 2024

() – In ist die Menge an gesammelten und erstbehandelten Elektroaltgeräten gesunken. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) am Dienstag mitteilt, wurden 2024 rund 85.500 Tonnen zur Erstbehandlung abgegeben.

Das ist ein Rückgang von 4,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bundesweit stieg die Menge dagegen um 1,5 Prozent.

Niedersachsens Anteil am bundesdeutschen Aufkommen lag bei 9,3 Prozent.

Von der Gesamtmenge konnten etwa 69.100 Tonnen, also 80,8 Prozent, recycelt oder zur Wiederverwendung vorbereitet werden. Knapp ein Fünftel wurde energetisch verwertet oder in Verfüllstätten entsorgt.

Lediglich 834 Tonnen wurden ohne energetische Verwertung verbrannt. Den größten Anteil am Abfallaufkommen machten mit 35,2 Prozent (rund 30.100 Tonnen) sogenannte Haushaltskleingeräte wie Staubsauger, Toaster oder Bügeleisen aus.

Auf Großgeräte wie Waschmaschinen oder Elektroherde entfielen 25,5 Prozent (21.800 Tonnen).

Bildschirme wie Fernseher, Laptops und Monitore machten mit 11.900 Tonnen 13,9 Prozent aus, während auf kleine IT- und Telekommunikationsgeräte wie Smartphones und Drucker 13,6 Prozent (11.700 Tonnen) entfielen. Wärmeüberträger wie Kühlschränke und Klimageräte schlugen mit 9.900 Tonnen (11,6 Prozent) zu Buche.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Elektro-Schrott (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Menge an gesammelten Elektroaltgeräten in Niedersachsen 2024: 85.500 Tonnen
  • Rückgang der Menge um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
  • Niedersachsens Anteil am bundesdeutschen Aufkommen: 9,3 Prozent

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Niedersachsen, Rückgang um 4,5 Prozent auf 85.500 Tonnen 2024
  • Bundesweit, Anstieg um 1,5 Prozent, Niedersachsens Anteil 9,3 Prozent
  • 69.100 Tonnen (80,8 Prozent) recycelt oder zur Wiederverwendung vorbereitet

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der gesammelten Elektroaltgeräte um 4,5 Prozent in Niedersachsen
  • Anstieg des bundesweiten Aufkommens um 1,5 Prozent
  • Niedersachsens Anteil am bundesdeutschen Aufkommen lag bei 9,3 Prozent

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Analyse der gesunkenen Mengen an Elektroaltgeräten in Niedersachsen durchführen
  • Maßnahmen zur Steigerung der Recyclingquote entwickeln
  • Öffentlichkeitsarbeit zur Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung über Elektroaltgeräte fördern
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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