BMWE hält sich bei weiteren Energiepreis-Entlastungen bedeckt

8. April 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft Berlin: Strategien gegen hohe Energiepreise

() – Das Bundeswirtschaftsministerium hält sich mit Blick auf mögliche weitere Maßnahmen gegen die anhaltend hohen Energiepreise bedeckt.

Interne Papiere könne er nicht kommentieren und einzelne Maßnahmen nicht deklinieren, sagte ein Sprecher des Ministeriums am Mittwoch der . „Aber selbstverständlich bereitet das Wirtschaftsministerium sich intern auf verschiedenste Szenarien vor.“ Und ganz grundsätzlich werde man natürlich auch zu Analysen von verschiedenen Instrumenten kommen.

Das Ministerium hatte nach dts-Informationen auch über die Ostertage verschiedene Konsequenzen in Folge der -Krise durchgespielt. In einem Papier mit der Überschrift „Alternative Szenarien möglicher gesamtwirtschaftlicher Auswirkungen auf den Euroraum und auf „, das der vorliegt, wurden mögliche Maßnahmen mit Pro- und Contra-Argumenten abgewogen. Die Empfehlungen der Internationalen Energieagentur (IEA) zur Reduzierung des Ölpreisdrucks kamen dabei überraschend gut an.

Die IEA hatte unter anderem mehr Homeoffice, strengere Geschwindigkeitsbegrenzungen auf der Autobahn, eine Förderung des öffentlichen Nahverkehrs und von Car-Sharing oder „Nummernschilder-Rotationsschemata“ vorgeschlagen, wonach Privat-Pkw nur noch an bestimmten Tagen in großen Städten fahren dürfen. Auch eine Reduzierung von Geschäftsflügen könne den Druck auf den Jetkraftstoffmarkt schnell verringern, so die Internationale Energieagentur.

Auch die Möglichkeit, eine staatliche Gasreserve anzulegen, wird in dem Papier thematisiert, wobei die Beamten im Ministerium in einer solchen Maßnahme offenbar nur Nachteile sehen. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hatte sich in der Vergangenheit zu entsprechenden Überlegungen geäußert. Der Sprecher des BMWE verwies am Mittwoch auf Nachfrage lediglich auf die entsprechenden Äußerungen. „Wir müssen uns genau anschauen, wie wir strategisch unsere Gasreserve neu ausgestalten“, sagte er der . Das mache man separiert auch vom Markt. „Und die Aussagen gelten weiter.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Bundeswirtschaftsministerium bereitet sich intern auf verschiedene Szenarien im Hinblick auf Energiepreise vor.
  • Empfehlungen der Internationalen Energieagentur zur Reduzierung des Ölpreisdrucks wurden positiv bewertet.
  • Überlegungen zur Anlegung einer staatlichen Gasreserve, jedoch mit Vorbehalten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen: Verbraucher in Deutschland, insbesondere Autonutzer und Pendler
  • Maßnahmen: Homeoffice, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Förderung öffentlicher Nahverkehr, Car-Sharing, Reduzierung von Geschäftsflügen
  • Zeitrahmen: Analyse und Vorbereitungen durch das Bundeswirtschaftsministerium, keine konkreten Fristen oder Zahlen angegeben

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Hohe Energiepreise aufgrund globaler Krisen, insbesondere der Iran-Krise
  • Empfehlungen der IEA zur Reduzierung des Ölpreisdrucks und mögliche Maßnahmen zur Ablösung
  • Unklare politische Entscheidungen und strategische Überlegungen zur Gasreservegestaltung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Vorbereitung auf verschiedene Szenarien im Bundeswirtschaftsministerium
  • Abwägung möglicher Maßnahmen zur Reduzierung des Ölpreisdrucks
  • Untersuchung der strategischen Neugestaltung der Gasreserve
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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