Ausbildungsmarkt Sachsen: Panter fordert mehr Engagement

8. April 2026

Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Entwicklungen in Sachsen 2023

() – Die Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze in ist im laufenden Ausbildungsjahr gesunken. Wie das sächsische Wirtschaftsministerium am Mittwoch mitteilte, haben Betriebe seit Oktober 15.391 Stellen gemeldet, ein Minus von 4,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Im Vergleich zu 2024 beträgt der Rückgang sogar 11 Prozent. Wirtschaftsminister Dirk Panter (SPD) sagte, dass Ausbildung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen Zukunftschancen für Unternehmen sichere.

Positiv sei, dass das Interesse junger Menschen an einer Berufsausbildung stabil bleibe.

Insgesamt hätten sich 14.066 Jugendliche bei den Arbeitsagenturen gemeldet, nur 87 weniger als im Vorjahr. Der Minister wies darauf hin, dass der Beratungsbedarf beim Berufseinstieg weiter steige und viele Potenziale ungenutzt blieben.

Um dem entgegenzuwirken, setzt der Freistaat auf gezielte Maßnahmen.

Dazu gehören die Stärkung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten mit rund 11 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds, der Ausbau von Jugendberufsagenturen und der Einsatz von Arbeitsmarktmentoren zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Schutzsuchenden und Zugewanderten.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Dirk Panter (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Zahl der gemeldeten Ausbildungsplätze in Sachsen ist um 4,0 Prozent gesunken
  • Rückgang um 11 Prozent im Vergleich zu 2024
  • Freistaat setzt auf 11 Millionen Euro für überbetriebliche Berufsbildungsstätten

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betrifft: Ausbildungsplätze in Sachsen
  • Rückgang der gemeldeten Ausbildungsplätze: 4,0% gegenüber dem Vorjahr, 11% weniger im Vergleich zu 2024
  • 14.066 Jugendliche haben sich bei Arbeitsagenturen gemeldet, nur 87 weniger als im Vorjahr

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückgang der gemeldeten Ausbildungsplätze um 4,0 % im Vergleich zum Vorjahr
  • Wirtschaftsminister betont die Notwendigkeit, Ausbildung trotz wirtschaftlicher Herausforderungen zu fördern
  • Anstieg des Beratungsbedarfs beim Berufseinstieg und ungenutzte Potenziale bei Jugendlichen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Stärkung überbetrieblicher Berufsbildungsstätten mit 11 Millionen Euro aus dem Sachsenfonds
  • Ausbau von Jugendberufsagenturen
  • Einsatz von Arbeitsmarktmentoren zur Erhöhung der Ausbildungsbeteiligung von Schutzsuchenden und Zugewanderten
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