Liminski bekräftigt Ablehnung von Zusammenarbeit mit AfD
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Politische Warnungen in Nordrhein-Westfalen
Düsseldorf () – Der nordrhein-westfälische Staatskanzleichef Nathanael Liminski (CDU) warnt Mitglieder seiner Partei vor einer Zusammenarbeit mit der AfD. „Es gibt sicherlich Mitglieder, die sich an der Absolutheit unserer Entscheidung gegen die AfD stören“, sagte der Landesminister dem Nachrichtenmagazin „Focus“ am Donnerstag.
CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz habe dazu bei der Vorstandsklausur im Herbst Klartext gesprochen, so Liminski. „Wer das anders sieht, dem rate ich, einen Blick in die Geschichte zu werfen.“
Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) habe kürzlich im Bundesrat mit Verweis auf die Geschehnisse in Deutschland nach dem Januar 1933 daran erinnert, „wie schnell falsche Kräfte dieses Land in seinen Grundfesten verändern können“, fügte Liminski hinzu.
„Da kann ich nur mit Adenauer sagen: Keine Experimente.“
Liminski kritisierte auch die Maga-Bewegung von US-Präsident Donald Trump scharf. „Ich empfinde die christliche Aufladung der Maga-Bewegung als zutiefst unglaubwürdig. Christsein beginnt mit der Revolution zum Guten bei einem selbst und nicht mit der Vorstellung, wie Andere sein müssten“, sagte der CDU-Politiker.
„Das Feindselige, das diese Bewegung in sich trägt, ist nicht christlich.“
Und das sei „abstoßend“.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Nathanael Liminski (Archiv) |
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