Telefonat: Merz dankt Sharif für Vermittlung zwischen USA und Iran

9. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Diplomatie im Nahen Osten: Deutschland und Pakistan

() – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat am Donnerstag mit dem Premierminister der Islamischen Pakistan, Shehbaz Sharif, telefoniert. Das teilte der stellvertretende Sprecher der Bundesregierung, Sebastian Hille, mit.

Der Bundeskanzler dankte demnach dem Premierminister für die Vermittlungsbemühungen zu einem Waffenstillstand zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. „Beide tauschten sich zur Lage im Nahen Osten aus und waren sich einig, dass ein dauerhaftes Ende des Krieges nur auf diplomatischem Wege erreicht werden kann“, so Hille. „Beide waren sich darüber hinaus einig, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen und Pakistan weiter vertiefen zu wollen.“

Am Nachmittag hatte Merz bereits angekündigt, dass Kontakt zur iranischen Regierung wieder aufgenommen werden soll. „Nach langem Schweigen, für das es auf unserer Seite schwerwiegende Gründe gab, nehmen wir als Bundesregierung jetzt auch die Gespräche mit Teheran wieder auf“, sagte er in einem Statement. „Unser Ziel ist, auf diesem Weg auch einen eigenen Beitrag zum Erfolg der anstehenden Verhandlungen zu leisten.“

Merz hatte dazu aufgerufen, die Angriffe auf den einzustellen. „Die Lage im Süden des Libanon, die Härte mit der Israel dort Krieg führt, könnte den Friedensprozess als Ganzes zum Scheitern bringen und das darf nicht geschehen“, erklärte er. „Deswegen habe ich gestern auch mit weiteren Staats- und Regierungschefs die israelische Regierung gebeten, ihre nochmals verschärften Angriffe zu beenden.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 09.04.2026

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Friedrich Merz telefonierte mit dem Premierminister von Pakistan, Shehbaz Sharif.
  • Merz kündigte an, die Gespräche mit der iranischen Regierung wiederaufzunehmen.
  • Merz forderte Israel auf, die Angriffe auf den Libanon einzustellen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffen sind: Deutschland, Pakistan, Iran, Israel, Libanon
  • Zielgruppen: Regierungen, diplomatische Akteure, politische Entscheidungsträger
  • Zeiträume: Aktuelle Gespräche, sofortige Kontaktaufnahme, Bezug auf laufende Konfliktsituationen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Vermittlungsbemühungen zu einem Waffenstillstand zwischen den USA und dem Iran
  • Zustimmung zu diplomatischen Lösungen für Frieden im Nahen Osten
  • Wiederaufnahme der Gespräche mit der iranischen Regierung nach längerer Pause
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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