Expertenkommission zum Schutz von Kindern im Digitalen startet
Mecklenburg-Vorpommern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Kinderschutz in der Digitalen Welt
Schwerin () – Eine neue Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt hat in Mecklenburg-Vorpommern ihre Arbeit aufgenommen. Das teilte Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) am Donnerstag in Schwerin mit.
Das Gremium soll bis zum Sommer Handlungsempfehlungen für den Umgang mit digitalen Medien erarbeiten.
Drese sagte, dass soziale Medien die Lebensrealität junger Menschen wie nie zuvor prägten. Algorithmen analysierten das Nutzungsverhalten, um individuelle Inhalte zuzuspielen, was gezielt auf Meinungsbildung und Psyche einwirken könne.
Besonders Kinder und Jugendliche seien gefährdet. Ihr Schutz dürfe nicht am Geschäftsmodell internationaler Plattformen scheitern, so die Ministerin.
Die Kommission soll sich mit den Handlungsfeldern Medienkompetenz, gesundheitliche und soziale Folgen sowie Regulierungsmöglichkeiten auf Landesebene befassen.
Dem Gremium gehören Wissenschaftler, Ärzte, Vertreter aus Medienbildung, Jugendschutz, Verbänden und Ministerien an. Den Vorsitz teilen sich Sozialministerin Drese und Michael Kölch, Direktor der Kinder- und Jugendpsychiatrie der Universitätsmedizin Rostock.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Junge Frau mit Smartphone (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
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- Region: Mecklenburg-Vorpommern
- Frist: Handlungsempfehlungen bis zum Sommer
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- Eine neue Expertenkommission zum Schutz von Kindern und Jugendlichen in der digitalen Welt wurde eingerichtet.
- Die Kommission wird Handlungsempfehlungen für den Umgang mit digitalen Medien bis zum Sommer erarbeiten.
- Die Behörden befassen sich mit Themen wie Medienkompetenz, gesundheitlichen und sozialen Folgen sowie Regulierungsmöglichkeiten auf Landesebene.
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