Spritpreise: Verkehrsunternehmen rechnen mit mehr Fahrgästen
Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehr und Preisanstieg in Köln
Köln () – Die hohen Spritpreise in Deutschland führen offenbar zu deutlich mehr Fahrgästen in Bussen und Bahnen.
Man gehe davon aus, „dass die Nachfrage nach ÖPNV-Tickets vor dem Hintergrund gestiegener Kraftstoffpreise für Pkw gestiegen ist“, sagte ein Sprecher des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). „Bedauerlicherweise können die Verkehrsunternehmen darauf nicht mit einem angemessenen Angebotsaufwuchs reagieren aufgrund der knappen Budgets.“
Wichtig sei daher, dass der Bund den im Koalitionsvertrag vereinbarten ÖPNV-Modernisierungspakt nun auch entschlossen umsetze. So müsse beispielsweise das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz so geändert werden, „dass die Verkehrsunternehmen Planungssicherheit haben“, sagte der Sprecher.
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Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Steigende Spritpreise führen zu mehr Fahrgästen im ÖPNV.
- Verkehrsunternehmen können aufgrund knapper Budgets nicht angemessen reagieren.
- Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes gefordert für Planungssicherheit der Verkehrsunternehmen.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- betrifft Fahrgäste im deutschen ÖPNV
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- Steigende Nachfrage nach ÖPNV-Tickets
- Knappes Budget der Verkehrsunternehmen hindert Angebotsausweitung
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- Änderung des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes für Planungssicherheit der Verkehrsunternehmen
- Erhöhung des Angebots im ÖPNV trotz knapper Budgets prüfen
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