Verkehrsunfälle in Trier und Region gehen insgesamt zurück, aber mehr Tote
Regional - Rheinland-Pfalz - aktuelle Fakten und Einordnung
Verkehrssicherheit und Unfälle in Trier
Trier () – Die Zahl der Verkehrsunfälle in Trier ist im vergangenen Jahr gesunken. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, registrierte sie 2025 insgesamt 23.326 Unfälle, was einem Rückgang von 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Die Gesamtzahl liegt damit auch unter dem Durchschnitt der Jahre 2021 bis 2024.
Trotz des Rückgangs bei der Gesamtzahl stieg die Zahl der Unfälle mit Verletzten oder Getöteten um 2,2 Prozent an. Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle erhöhte sich von 22 auf 25, bei denen 30 Menschen ums Leben kamen.
Im Fünfjahresvergleich zeigt sich bei den tödlichen Unfällen dennoch ein leichter Abwärtstrend. Besonders betroffen waren Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre, von denen elf getötet wurden.
In dieser Altersgruppe ist die Unfallbeteiligung im Trend steigend.
Bei den Unfallursachen blieb Wild auf der Fahrbahn mit einem Anteil von etwa 27 Prozent der häufigste Grund. Die Zahl der Unfälle unter Einfluss von Alkohol oder Drogen ging leicht zurück.
Auffällig ist der starke Anstieg von Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern um fast 65 Prozent. Polizeipräsidentin Anja Rakowski betonte das Ziel ‚Vision Zero‘ und rief alle Verkehrsteilnehmer zu mehr Rücksicht und Aufmerksamkeit auf.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizeiauto (Archiv) |
Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.
Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Zahl der Verkehrsunfälle in Trier im Jahr 2022: 23.326, Rückgang um 2,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
- Unfälle mit Verletzten oder Getöteten stiegen um 2,2 Prozent; Zahl der tödlichen Unfälle von 22 auf 25 gestiegen.
- Auftritt von Unfällen mit Elektrokleinstfahrzeugen wie E-Scootern fast 65 Prozent Anstieg.
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Zielgruppe: Seniorinnen und Senioren über 65 Jahre, 11 getötete Personen
- Region: Trier
- Zeitraum: Rückgang von 2,2 % im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr; Anstieg der tödlichen Unfälle von 22 auf 25
Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?
- Rückgang der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle um 2,2 Prozent
- Anstieg der Unfälle mit Verletzten oder Getöteten um 2,2 Prozent, insbesondere bei Senioren über 65 Jahren
- Häufigste Unfallursache: Wild auf der Fahrbahn (27 Prozent) und starker Anstieg von Unfällen mit E-Scootern (65 Prozent)
Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Verkehrsunfallstatistik analysieren und Maßnahmen zur Unfallvermeidung entwickeln
- Verkehrsüberwachung und Aufklärungskampagnen für Senioren verstärken
- Rücksichtnahme und Aufmerksamkeit im Straßenverkehr fördern
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