U-Haft nach Messerangriff in Tübinger Flüchtlingsunterkunft
Baden-Württemberg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaft: Gewaltvorfall in Tübinger Flüchtlingsunterkunft
Tübingen () – Ein 41-jähriger Mann steht im dringenden Verdacht, einen 25-jährigen Landsmann in einer Tübinger Flüchtlingsunterkunft mit einem Messer lebensgefährlich verletzt zu haben. Das teilten die Behörden am Freitag mit.
Der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft.
Die Polizei war am Samstagabend gegen 22:30 Uhr in die Unterkunft gerufen worden, nachdem Bewohner den 25-Jährigen mit einer schweren Stichverletzung vor dem Gebäude aufgefunden hatten. Der Verletzte wurde notoperiert.
Zunächst hatte er gegenüber Rettungskräften und der Polizei angegeben, sich die Verletzung in suizidaler Absicht selbst beigebracht zu haben, weshalb die Ermittler zunächst kein Fremdverschulen annahmen.
Erst am Mittwochvormittag gab das Opfer an, von dem 41-jährigen Bekannten in der Gemeinschaftsküche der Unterkunft mit einem Messer angegriffen worden zu sein. Aus anhaltender Angst vor dem Mann habe er zunächst von einem Suizidversuch gesprochen.
Aufgrund dieser neuen Angaben durchsuchten die Ermittler am Freitag die Unterkunft und die Wohnung des Beschuldigten in Kirchentellinsfurt. Der ukrainische Staatsangehörige wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft genommen.
Die Ermittlungen dauern an.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Gefängnis (Archiv) |
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