Polizei Bremen warnt vor Betrug mit Trading-Plattformen
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Wirtschaft: Betrugsmaschen im Online-Trading in Bremen
Bremen () – Die Polizei Bremen warnt vor betrügerischen Online-Trading-Plattformen, die zunehmend Anleger in eine ausgeklügelte Betrugsmasche locken. Wie die Behörde mitteilte, nutzen Täter professionell gestaltete Webseiten und angebliche Broker, um Opfer zu täuschen.
Nach der Registrierung nehmen die Betrüger oft über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder Telegram Kontakt auf und geben sich als Mitglieder exklusiver Trading-Gruppen aus, teilten die Beamten am Donnerstag mit.
Zunächst empfehlen die Täter eine kleine, vermeintlich risikolose Startinvestition und bieten häufig sogar Fernzugriff auf das Endgerät an. Anschließend manipulieren sie Kursverläufe und simulieren Gewinne, um erfolgreiche Trades vorzutäuschen.
Im weiteren Verlauf werden Anleger zu immer höheren Einzahlungen gedrängt. Bei Auszahlungswünschen folgen Ausreden über angebliche Steuern oder Gebühren, bevor der Kontakt abbricht und die Plattform nicht mehr erreichbar ist.
In einem konkreten Fall in Bremen investierte ein Mann einen niedrigen sechsstelligen Betrag in vermeintliche Aktien, nachdem er über soziale Medien auf eine WhatsApp-Chatgruppe aufmerksam geworden war.
Bundesweit hat sich die Zahl der Anlage- und Finanzierungsdelikte laut Polizeilicher Kriminalstatistik von 2023 auf 2024 nahezu verdoppelt. Auch in Bremen verdoppelte sich die Zahl der Ermittlungsvorgänge im Bereich Cybertrading, wobei die Schadenssummen teilweise sechsstellig pro Delikt erreichen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Frau und Mann am Computer |
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- Polizei Bremen warnt vor betrügerischen Online-Trading-Plattformen
- Anmeldung führt oft zu Kontaktaufnahme über Messenger-Dienste
- Zahl der Anlage- und Finanzierungsdelikte hat sich nahezu verdoppelt
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
- Betrifft: Anleger, speziell in Bremen und bundesweit
- Stärke: Zahl der Anlage- und Finanzierungsdelikte hat sich 2023 auf 2024 nahezu verdoppelt
- Fälle: Hohe Schadenssummen, teilweise sechsstellig pro Delikt
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- Betrüger nutzen professionell gestaltete Webseiten und angebliche Broker zur Täuschung
- Manipulation von Kursverläufen und Simulation von Gewinnen zur Gewinnung von Vertrauen
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?
- Polizei warnt vor betrügerischen Online-Trading-Plattformen
- Erhöhung der Ermittlungsvorgänge im Bereich Cybertrading
- Sensibilisierung der Öffentlichkeit über Betrugsmethoden
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