TUM spart jährlich 30.000 Tonnen CO2 beim Heizen
Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Nachhaltige Energieversorgung in Garching
Garching () – Die Technische Universität München (TUM) hat einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Energieversorgung ihres Forschungscampus in Garching angekündigt. Künftig sollen pro Jahr 30.000 Tonnen CO2 eingespart werden, teilte die Universität am Donnerstag mit.
Dafür wird die Abwärme des Leibniz-Rechenzentrums genutzt und ein Vertrag mit dem Energiedienstleister GETEC über 20 Jahre geschlossen.
Der Großteil der Heizleistung soll künftig aus der Abwärme der Höchstleistungscomputer des Leibniz-Rechenzentrums stammen.
Weitere Wärme wird durch Geothermie aus dem Garchinger Untergrund gewonnen, ergänzt durch Wärmepumpen und elektrische Heizkessel. Nur für Versorgungssicherheit bei Stromausfällen bleibt ein effizienter Gaskessel in Betrieb.
Das Projekt umfasst den Bau neuer Fernwärmeleitungen, einer Energiezentrale mit sieben Großwärmepumpen und die Erneuerung aller Übergabestationen zu den Gebäuden.
Ein Smart Control Center wird das System digital überwachen und Algorithmen sorgen dafür, dass Wärme vorzugsweise bei verfügbarem grünem Strom produziert wird. Die Umsetzung soll innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Fernwärme-Anschluss (Archiv) |
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