TUM spart jährlich 30.000 Tonnen CO2 beim Heizen

27. November 2025

Bayern - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung

Nachhaltige Energieversorgung in Garching

Garching () – Die Technische Universität (TUM) hat einen wichtigen Schritt zur nachhaltigen Energieversorgung ihres Forschungscampus in Garching angekündigt. Künftig sollen pro Jahr 30.000 Tonnen CO2 eingespart werden, teilte die Universität am Donnerstag mit.

Dafür wird die Abwärme des Leibniz-Rechenzentrums genutzt und ein Vertrag mit dem Energiedienstleister GETEC über 20 Jahre geschlossen.

Der Großteil der Heizleistung soll künftig aus der Abwärme der Höchstleistungscomputer des Leibniz-Rechenzentrums stammen.

Weitere Wärme wird durch Geothermie aus dem Garchinger Untergrund gewonnen, ergänzt durch Wärmepumpen und elektrische Heizkessel. Nur für Versorgungssicherheit bei Stromausfällen bleibt ein effizienter Gaskessel in Betrieb.

Das Projekt umfasst den Bau neuer Fernwärmeleitungen, einer Energiezentrale mit sieben Großwärmepumpen und die Erneuerung aller Übergabestationen zu den Gebäuden.

Ein Smart Control Center wird das System digital überwachen und Algorithmen sorgen dafür, dass Wärme vorzugsweise bei verfügbarem grünem Strom produziert wird. Die Umsetzung soll innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Fernwärme-Anschluss (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppe: Technische Universität München, Forschungscampus in Garching
  • CO2-Einsparung: 30.000 Tonnen pro Jahr
  • Umsetzungszeitraum: Abschluss innerhalb von drei Jahren

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Nutzung der Abwärme des Leibniz-Rechenzentrums zur CO2-Einsparung
  • Vertrag mit Energiedienstleister GETEC über 20 Jahre zur nachhaltigen Energieversorgung
  • Integration von Geothermie, Wärmepumpen und elektrischen Heizkesseln zur diversifizierten Wärmeversorgung

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Vertrag über 20 Jahre mit Energiedienstleister GETEC geschlossen
  • Bau neuer Fernwärmeleitungen und Energiezentrale mit sieben Großwärmepumpen
  • Implementierung eines Smart Control Centers zur digitalen Überwachung des Systems

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