Lebenslange Haft für versuchten Mord in Geraer Straßenbahn

27. November 2025

Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaft: Lebenslange Haft für versuchten Mord in Gera

() – Das Landgericht Gera hat einen 47-jährigen Georgier wegen versuchten Mordes zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das Gericht teilte am Donnerstag mit, der Mann habe am 16. März seine von ihm getrennt lebende Ehefrau in einer Straßenbahn mit Benzin übergossen und angezündet, um sie zu töten.

Nach Überzeugung des Gerichts handelte der Angeklagte aus niedrigen Beweggründen, da er der Geschädigten nach seinem Besitzdenken kein selbstbestimmtes Leben zugestehen wollte.

Die Tat wurde als heimtückisch, grausam und mit gemeingefährlichen Mitteln begangen eingestuft. Das Opfer erlitt Verbrennungen dritten Grades im Gesicht, am Hals und Oberkörper und war monatelang in stationärer Behandlung.

Neben der Freiheitsstrafe sprach das Gericht im Adhäsionsverfahren ein Schmerzensgeld von 75.000 Euro zu.

Der Angeklagte befindet sich weiter in Untersuchungshaft, das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Schlussvorträge fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
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  • 47-jähriger Georgier
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  • Lebenslange Freiheitsstrafe, 75.000 Euro Schmerzensgeld, Urteil noch nicht rechtskräftig

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  • Verurteilung eines 47-jährigen Georgiers zu lebenslanger Freiheitsstrafe
  • Schmerzensgeld von 75.000 Euro im Adhäsionsverfahren zugesprochen
  • Angeklagter bleibt in Untersuchungshaft, Urteil noch nicht rechtskräftig
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