Brandenburgs Treibhausgas-Emissionen auf niedrigstem Stand seit 1990
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Klimaschutz und Emissionen in Brandenburg
Potsdam () – Die Treibhausgas-Emissionen in Brandenburg sind im vergangenen Jahr auf den niedrigsten Stand seit 1990 gesunken. Das teilte das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa am Montag mit.
Demnach sanken die Emissionen um 3,9 Prozent auf 51,3 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente und unterschreiten damit sogar die Werte aus dem Corona-Jahr 2020.
Als Hauptgründe für den Rückgang nannte Klimaschutzministerin Martina Klement den erfolgreichen Ausbau erneuerbarer Energien und die rückläufige Braunkohleverstromung. Die Energiewirtschaft als größter Verursacher senkte ihren Ausstoß um 7,1 Prozent.
Die Industrieemissionen gingen um 5,8 Prozent zurück, wobei die Stahl- und Zementindustrie die größten Anteile hatten.
Allerdings stiegen die Emissionen in den Sektoren Gebäude und Verkehr erneut an. Im Gebäudesektor wird für Brandenburg ein Anstieg um 3,4 Prozent angenommen, was auf die kühle Witterung und den erhöhten Heizbedarf zurückgeführt wird.
Der Verkehrssektor verzeichnete einen Anstieg um 1,3 Prozent, was auf mehr Straßen- und Flugverkehr zurückgeht. Die Emissionen in Landwirtschaft und Abfallwirtschaft veränderten sich nur geringfügig.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Windräder (Archiv) |
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