Grüne kritisieren Gesundheitsreform als Belastung für Arbeitnehmer
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Gesundheitspolitik in Berlin: Kritik an Sparplänen
Berlin () – Die Grünen haben deutliche Kritik an den Sparplänen von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) geübt.
„Diese offenbar mit heißer Nadel zusammengesetzten Vorschläge sind unausgewogen und eine echte Enttäuschung“, sagte Janosch Dahmen, gesundheitspolitischer Sprecher der Grünenfraktion im Bundestag, dem „Spiegel“. „Ministerin Warken verlagert die Last der Stabilisierung überproportional auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber – während sie sich auf der Ausgabenseite nicht traut, sich mit einflussreichen Lobbys anzulegen.“
So werde das System nicht stabilisiert, „sondern die Unsicherheit im Land verstärkt“, kritisierte der Grünenpolitiker. Würde Warken konsequent die Empfehlungen ihrer Experten umsetzen, könnten die Beiträge 2027 um mehr als zwei Prozentpunkte sinken, so Dahmen. „Das wäre in krisenhaften Zeiten eine wichtige Entlastung im Portemonnaie von über 75 Millionen gesetzlich Versicherten in diesem Land.“
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Krankenhaus (Archiv) |
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- Grüne kritisieren die Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken als unausgewogen.
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- Die Grünen kritisieren die Sparpläne von Gesundheitsministerin Nina Warken.
- Warken wird vorgeworfen, die Last der Stabilisierung auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu verlagern.
- Die Grünen fordern eine konsequente Umsetzung der Empfehlungen ihrer Experten zur Senkung der Beiträge.
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