Verdi fordert weitere Maßnahmen gegen steigende Spritpreise

16. April 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Herausforderungen in Berlin

() – Der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, hält die geplante Senkung der Energiesteuer für unzureichend. „Wenn die Kraftstoffpreise weiter so hoch bleiben wie jetzt, brauchen wir eine Lösung, die über eine auf zwei Monate begrenzte geringfügige Steuersenkung beim Tanken hinausgeht“, sagte Werneke Politico. „Nötig wäre eine Begrenzung der Gewinnmarge der Mineralölkonzerne wie in oder . Aber Union und SPD trauen sich da offenbar nicht ran“, so der Gewerkschaftschef.

Werneke fordert eine Aufstockung der Pendlerpauschale um 17 Cent auf insgesamt 50 Cent pro Kilometer. Diese solle mit der Lohnsteuer verrechnet und jährlich ausgezahlt werden. „Nach unseren Vorstellungen würde eine Pendlerin mit 40.000 Euro Jahresbrutto und einem täglichen Arbeitsweg von 33 Kilometern um gut 450 Euro jährlich entlastet, ein Geringverdiener würde mehr als 1.200 Euro erhalten“, erklärte Werneke.

Der Verdi-Vorsitzende kündigt zudem an, in künftigen Tarifverhandlungen einen Inflationsausgleich einzufordern. „Wir müssen davon ausgehen, dass sich die Inflation in weitere Waren und Güter hineinfrisst – von den Kraftstoffen über die Transportkosten bis hin zu den Lebensmittelpreisen“, so Werneke. „Wenn die Inflation deutlich steigt, dann werden wir das in den anstehenden Tarifrunden aufrufen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Tankstelle (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Gewerkschaft Verdi fordert stärkere Maßnahmen gegen hohe Kraftstoffpreise und Gewinnmargen der Mineralölkonzerne.
  • Vorschlag zur Aufstockung der Pendlerpauschale um 17 Cent auf 50 Cent pro Kilometer.
  • Inflationsausgleich soll in zukünftigen Tarifverhandlungen gefordert werden.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Verdi-Chef Frank Werneke; betrifft Pendler, Arbeitnehmer, und Mineralölkonzerne; fordert Steuersenkung über zwei Monate hinaus
  • Vorschlag zur Erhöhung der Pendlerpauschale um 17 Cent auf 50 Cent/km; Entlastung von bis zu 450 Euro jährlich für Pendler mit 40.000 Euro Brutto
  • Inflationsausgleich in künftigen Tarifverhandlungen; betrifft alle Arbeiter; Hinweis auf steigende Inflation in Waren und Dienstleistungen

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • geplante Senkung der Energiesteuer als unzureichend
  • hohe Kraftstoffpreise erfordern langfristige Lösungen
  • Forderung nach Begrenzung der Gewinnmargen der Mineralölkonzerne
  • Aufstockung der Pendlerpauschale zur finanziellen Entlastung
  • Inflationsausgleich in Tarifverhandlungen gefordert
  • Inflation hat weitreichende Auswirkungen auf Waren und Dienstleistungen
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH