Spahn will neue Debatte über Kernenergie

16. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Debatte zur Kernenergie in Berlin

() – Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hat sich für eine erneute gesellschaftliche Debatte über die Rückkehr zur Kernenergie und die Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Reaktoren ausgesprochen. Wie die „Rheinische Post“ berichtet, sagte Spahn am Mittwochabend vor einem Innovationskongress der Unionsfraktion: „Es gibt Studien, die sagen, dass die stillgelegten Reaktoren der letzten Jahre mit um die neun, zehn Milliarden Euro wieder ans Netz gehen könnten.“

Spahn ergänzte: „Ich finde jedenfalls, diese Debatte müssen wir gesellschaftlich führen.“ In anderen Staaten würden „30, 40, 50 Milliarden Euro investiert, um ein neues Kernkraftwerk zu bauen. Wir könnten mit deutlich weniger unsere gerade abgeschalteten Kernkraftwerke wieder ans Netz bringen. Eine Diskussion ist es in jedem Fall wert“, so Spahn.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Atomkraftwerk (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Zielgruppen: Gesellschaft, politische Entscheidungsträger
  • Regionen: Deutschland
  • Zahlen/Fristen/Zeiträume: 9-10 Milliarden Euro für die Reaktivierung, Vergleiche mit 30-50 Milliarden Euro für neue Kernkraftwerke

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Rückkehr zur Kernenergie als Möglichkeit zur Energieversorgung
  • Kosteneffizienz im Vergleich zu Neubauten von Kernkraftwerken
  • Notwendigkeit einer gesellschaftlichen Debatte über die Energiewende

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Forderung nach gesellschaftlicher Debatte über Rückkehr zur Kernenergie
  • Vorschlag zur Reaktivierung der zuletzt abgeschalteten Reaktoren
  • Diskussion über finanzielle Möglichkeiten zur Wiederinbetriebnahme der Reaktoren
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH