Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn im Handel

16. April 2026

Wirtschaft - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaft: Tarifverhandlungen im Einzelhandel Berlin

() – Verdi hat kurz vor Beginn der Tarifverhandlungen im Handel eine Lohnerhöhung von sieben Prozent mit einer Laufzeit von zwölf Monaten gefordert. Die Gewerkschaft teilte am Donnerstag mit, dass diese Forderung in allen 16 Tarifgebieten des Einzelhandels sowie in den 20 Tarifgebieten des Groß- und Außenhandels gilt. Ziel sei es, die Realeinkommen deutlich über die Inflationsrate hinaus zu steigern.

Verdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer sagte, dass Einmalzahlungen als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen abgelehnt werden. Besonders im Fokus stehen auch überproportionale Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen. Zimmer sagte, dass viele Beschäftigte im Handel unfreiwillig in Teilzeit arbeiteten und von Preissteigerungen besonders betroffen seien. „Es ist absurd: Täglich kassieren sie für ihre Unternehmen Millionen von Euro. Und sie selbst müssen zu Hause jeden Cent zweimal umdrehen, weil der Monat oft zu lang ist für den niedrigen Lohn. Damit muss Schluss sein.“

Die Verhandlungen für die rund 5,2 Millionen Beschäftigten im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel beginnen am 17. April in und .

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Verdi fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent für alle 16 Tarifgebiete des Einzelhandels sowie 20 Tarifgebiete des Groß- und Außenhandels.
  • Die Verhandlungen beginnen am 17. April in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
  • Einmalzahlungen werden als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen abgelehnt.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft 5,2 Millionen Beschäftigte im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel
  • Lohnerhöhung von 7% gefordert mit Laufzeit von 12 Monaten
  • Verhandlungen beginnen am 17. April in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Forderung nach Lohnerhöhung von sieben Prozent zur Steigerung der Realeinkommen
  • Ablehnung von Einmalzahlungen als Ersatz für regelmäßige Entgeltsteigerungen
  • Viele Beschäftigte arbeiten unfreiwillig in Teilzeit und sind von Preissteigerungen stark betroffen

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Verdi fordert eine Lohnerhöhung von sieben Prozent für alle Tarifgebiete im Handel.
  • Verhandlungen beginnen am 17. April in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
  • Einmalzahlungen als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen werden abgelehnt.
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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