Touré kritisiert steuerfreie 1.000-Euro-Prämie

17. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Schleswig-Holstein: Kritik an Prämie

() – Die Sozialministerin in , Aminata Touré (Grüne), hat die Bundesregierung für die angekündigte steuerfreie 1.000-Euro-Prämie kritisiert. „Es ist absurd, dass die Bundesregierung Entlastungsvorschläge macht, die größtenteils andere zahlen sollen“, sagte sie dem „Tagesspiegel“ (Freitagausgabe). „Bei den Ländern sorgt das für massiven Ärger, mancher Ministerpräsident ist auch ziemlich sauer.“

Natürlich würden die Beschäftigten sagen: „Her mit der Kohle“, so Touré. „Die haben wir als Land aber nicht.“

Die Bundesregierung bringe zudem Unternehmen in eine massiv unkomfortable Lage. Auf die Frage, ob sich im Landeshaushalt nicht etwas herausschneiden lasse, sagte sie, die ehrliche Antwort laute: „Null Chance. Ich mache seit neun Jahren hauptberuflich Politik und dachte früher schon, dass kein Geld da wäre“, sagte die Grünen-Politikerin. „Aber seit rund drei Jahren sparen wir Jahr für Jahr richtig und haben kaum Spielraum. Jetzt träume ich von den Zeiten von damals.“

Touré mahnt an, müsse dringend einen Klimasozialplan aufstellen, um auf den Klima- und Sozialfonds der EU zugreifen zu können. Es gehe um eine Milliarde Euro pro Jahr, die dafür gedacht sei, „die Themen Klimawandel und sozialer Ausgleich endlich zusammenzudenken“.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Aminata Touré (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Aminata Touré kritisiert die steuerfreie 1.000-Euro-Prämie der Bundesregierung.
  • Touré fordert einen Klimasozialplan, um Zugang zu EU-Fonds zu erhalten.
  • Es wird auf eine jährliche Unterstützung von einer Milliarde Euro hingewiesen.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Unternehmen, Beschäftigte in Schleswig-Holstein
  • Region: Schleswig-Holstein, Deutschland
  • Zahlen: 1.000-Euro-Prämie, 1 Milliarde Euro pro Jahr für Klimasozialplan

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an der Bundesregierung für vermeintlich ungerechte Entlastungsvorschläge
  • Finanzielle Engpässe der Länder und fehlender Handlungsspielraum
  • Notwendigkeit eines Klimasozialplans zur Förderung von Klimawandel und sozialem Ausgleich

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an der steuerfreien 1.000-Euro-Prämie der Bundesregierung
  • Forderung nach einem Klimasozialplan für den Zugang zum Klima- und Sozialfonds der EU
  • Hinweis auf fehlende finanzielle Spielräume im Landeshaushalt
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