AfD im "Politbarometer" erstmals vor Union

17. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik in Berlin: Umfrageergebnisse und Meinungen

() – Die AfD liegt im neuen ZDF-„Politbarometer“ erstmals vor der Union.

Wenn bereits am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD unverändert auf 26 Prozent, während die CDU/CSU einen Punkt auf 25 Prozent einbüßt, so das Ergebnis der am Freitagmorgen veröffentlichten Umfrage.

Zulegen kann dagegen die Linke, die nun wieder auf elf Prozent kommt. SPD und Grüne verlieren jeweils einen Zähler und stehen bei zwölf beziehungsweise 14 Prozent. Die FDP erzielt drei Prozent, die sonstigen Parteien gemeinsam neun Prozent.

Die Arbeit von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und seinem Kabinett wird derweil von den Befragten so schlecht bewertet wie noch nie seit Amtsantritt. Knapp drei Viertel der Befragten erwarten zudem von der Bundesregierung keinen wichtigen Beitrag zur Lösung der Probleme in .

Beim Tankrabatt sind die Meinungen zwar gespalten, aber etwa neun von zehn Befragten meinen, dass dieser nicht von den Mineralölkonzernen an die Verbraucher weitergegeben wird. Eine knappe Mehrheit stimmt der Krisenprämie in Höhe von 1.000 Euro zu, doch insgesamt finden rund 80 Prozent der Deutschen, dass die Bundesregierung nicht genug gegen die steigenden Energiepreise tut.

Rund drei Viertel der Befragten bewerten außerdem die Zusammenarbeit in der Bundesregierung als „eher schlecht“. Lediglich Merz` Absage an eine Beteiligung am -Krieg erntet breite Zustimmung: Über 90 Prozent finden, Deutschland solle die USA im Krieg gegen Iran nicht militärisch unterstützen.

Siehe auch:  Mann in Berlin-Lichtenberg überfallen und verschleppt
Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Friedrich Merz am 16.04.2026

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • AfD liegt im ZDF-"Politbarometer" erstmals vor der Union mit 26 Prozent.
  • CDU/CSU verliert einen Punkt und kommt auf 25 Prozent.
  • Knapp drei Viertel der Befragten bewerten die Arbeit von Friedrich Merz und seinem Kabinett negativ.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: AfD, CDU/CSU, Linke, SPD, Grüne, FDP, andere Parteien
  • Stärke: AfD 26%, CDU/CSU 25%, Linke 11%, SPD 12%, Grüne 14%, FDP 3%, sonstige 9%
  • Zeitraum: Umfrage veröffentlicht am Freitagmorgen, Bezug auf mögliche Bundestagswahl am Sonntag

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • AfD überholt CDU/CSU im ZDF-"Politbarometer"
  • Schlechte Bewertung der Bundesregierung und Kanzlers
  • Mehrheit der Deutschen sieht unzureichende Maßnahmen gegen steigende Energiepreise

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Bundesregierung wird von der Mehrheit der Befragten als ineffektiv in Problemlösungen beurteilt
  • Hohe Zustimmung zur Krisenprämie von 1.000 Euro, aber Forderung nach mehr Maßnahmen gegen Energiepreise
  • Ablehnung einer militärischen Unterstützung Deutschlands im Iran-Konflikt
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH