Selenskyj kritisiert Lockerung von Sanktionen gegen Russland

19. April 2026

Politik - aktuelle Fakten und Einordnung

Politik: Selenskyjs Kritik an US-Sanktionen

() – Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die anhaltende Lockerung der US-Sanktionen für russisches Erdöl scharf kritisiert.

„Die fortgesetzte Lockerung der Sanktionen gegen Russland spiegelt weder die tatsächliche Lage im Krieg noch in der Diplomatie wider und nährt die Illusion der russischen Führung, den Krieg fortsetzen zu können“, schrieb er am Sonntag beim Kursnachrichtendienst X. Allein in dieser Woche hätten die Russen über 2.360 Angriffsdrohnen, mehr als 1.320 Lenkbomben und fast 60 Raketen verschiedener Typen auf ukrainische Städte und Gemeinden abgefeuert.

Jeder Dollar, der für russisches Öl gezahlt werde, sei Geld für den Krieg, so Selenskyj. Mehr als 110 Tanker aus Moskaus Schattenflotte befänden sich derzeit auf See. An Bord seien über zwölf Millionen Tonnen russisches Öl, was aufgrund der Lockerung der Sanktionen wieder ohne Konsequenzen verkauft werden könne. Das seien zehn Milliarden Dollar – eine Ressource, die direkt in neue Angriffe auf die umgewandelt werde. „Deshalb ist es wichtig, dass russische Tanker gestoppt werden und kein Öl in Häfen anliefern dürfen“, so der ukrainische Präsident. Die russischen Ölexporte müssten zurückgehen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Wolodymyr Selenskyj (Archiv)

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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Selenskyj kritisiert anhaltende Lockerung der US-Sanktionen für russisches Erdöl.
  • Über 2.360 Angriffsdrohnen und 1.320 Lenkbomben in dieser Woche durch Russland eingesetzt.
  • Mehr als 110 Tanker transportieren über zwölf Millionen Tonnen russisches Öl.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Ukrainer, speziell die Zivilbevölkerung, betroffen durch fortgesetzte Angriffe (2.360 Drohnen, 1.320 Lenkbomben, 60 Raketen)
  • Region: Ukraine
  • Finanzielle Mittel für Kriegsführung: über 10 Milliarden Dollar durch russisches Öl, das potenziell ohne Sanktionen verkauft werden kann

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • anhaltende Lockerung der US-Sanktionen gegen russisches Erdöl
  • Fortsetzung militärischer Angriffe durch Russland auf die Ukraine
  • finanzielle Mittel für den Krieg durch den Kauf von russischem Öl

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritisiert die Lockerung der US-Sanktionen für russisches Erdöl
  • Fordert, dass russische Tanker gestoppt werden
  • Betont, dass russische Ölexporte zurückgehen müssen
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