Gelsenkirchen stimmt für Olympia-Bewerbung
Nordrhein-Westfalen - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Olympiabewerbung: Gelsenkirchen spricht sich aus
Gelsenkirchen () – Die Gelsenkirchener haben sich in einem Ratsbürgerentscheid mit deutlicher Mehrheit für eine Beteiligung an der Olympia-Bewerbung der Region Rhein/Ruhr ausgesprochen. Das teilte die Stadtverwaltung mit.
74,2 Prozent der Abstimmenden votierten mit ‚Ja‘, 25,8 Prozent mit ‚Nein‘. Die Wahlbeteiligung lag bei 25,9 Prozent.
Insgesamt waren 184.444 stimmberechtigte Bürger aufgerufen, über die Frage zu entscheiden, ob sich die Stadt an der gemeinsamen Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen soll.
Das notwendige Quorum von mindestens zehn Prozent aller Stimmberechtigten, die positiv abstimmen müssen, wurde erreicht. Die Auszählung der Stimmen durch 231 Wahlhelfer im Atrium des Hans-Sachs-Hauses begann um 18:00 Uhr und war gegen 20:33 Uhr abgeschlossen.
Oberbürgermeisterin Andrea Henze zeigte sich erfreut über das ‚überwältigende‘ Votum und dankte allen Beteiligten.
Sie verwies auf die Möglichkeit, Schwimmwettbewerbe in der Veltins-Arena auf Schalke mit bis zu 60.000 Zuschauern auszutragen. Die endgültige Entscheidung über einen deutschen Bewerberstandort trifft der Deutsche Olympische Sportbund im Herbst, wobei auch Berlin, München und Hamburg im Rennen sind.
Die internationale Vergabe erfolgt durch das International Olympic Committee.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Unterzeichnung der Vereinbarung zur Olympiabewerbung (Archiv) |
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