Kriminalität in Ostbrandenburg 2025 gesunken, Aufklärungsquote gestiegen
Brandenburg - Regional - aktuelle Fakten und Einordnung
Gesellschaftliche Entwicklungen in Frankfurt (Oder)
Frankfurt (Oder) () – Die Polizeidirektion Ost hat für das Jahr 2025 einen deutlichen Rückgang der Straftaten gemeldet. Demnach sank die Gesamtzahl der registrierten Delikte im Zuständigkeitsbereich, der unter anderem die Landkreise Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Barnim und die Uckermark umfasst, um 9,4 Prozent auf 47.732 Fälle.
Die Aufklärungsquote stieg auf 61,7 Prozent und liegt damit über dem brandenburgischen Landesdurchschnitt, wie die Direktion mitteilte.
Bei den Diebstahlsdelikten, die mit einem Anteil von 28,1 Prozent weiterhin das Kriminalitätsgeschehen prägen, ging die Zahl um 1.839 auf 13.401 Fälle zurück. Allerdings stiegen die Einbruchsdiebstähle in Wohnungen von 644 auf 968 an, wobei fast die Hälfte der Taten im Versuch blieb.
Im Bereich der Gewaltkriminalität wurden 1.777 Fälle registriert, etwas mehr als im Vorjahr. Die Aufklärungsquote bei diesen Delikten verbesserte sich auf 83,3 Prozent.
Die Zahl der tatverdächtigen Personen nichtdeutscher Herkunft sank leicht auf 44,4 Prozent.
Im Bereich der politisch motivierten Kriminalität gingen die Fallzahlen von 2.211 auf 1.562 deutlich zurück, was laut Polizei auch auf das Fehler von Landtagswahlen im Berichtsjahr zurückzuführen sei. Der Schwerpunkt liege weiterhin bei der rechtsmotivierten Kriminalität mit 1.089 Fällen.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Polizist (Archiv) |
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