Thüringer Industrieumsätze im Januar und Februar gesunken
Regional - Thüringen - aktuelle Fakten und Einordnung
Wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen 2023
Erfurt () – Die Thüringer Industrie hat in den ersten beiden Monaten des Jahres einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet. Wie das Thüringer Landesamt für Statistik am Dienstag mitteilte, erzielten die Betriebe des Bergbaus und des Verarbeitenden Gewerbes mit 50 oder mehr Beschäftigten einen nominalen Gesamtumsatz von 5,6 Milliarden Euro.
Das entspricht einem Minus von 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, wobei ein Arbeitstag weniger zu Buche schlug. Preisbereinigt fiel der Rückgang mit 9,4 Prozent sogar noch stärker aus.
In 15 von 22 Kreisen und kreisfreien Städten lagen die Umsätze unter dem Vorjahresniveau.
Den stärksten prozentualen Einbruch verzeichnete der Ilm-Kreis mit einem Minus von 28,6 Prozent, was einem absoluten Rückgang von 276,7 Millionen Euro entspricht. Ebenfalls deutliche Rückgänge gab es im Landkreis Eichsfeld (-16,8 Prozent) und im Wartburgkreis (-7,7 Prozent).
Nur vier Landkreise und drei kreisfreie Städte konnten ihre Umsätze steigern.
Zu den Gewinnern zählen die Stadt Erfurt mit einem Plus von 7,3 Prozent, der Saale-Holzland-Kreis (+5,6 Prozent) und der Unstrut-Hainich-Kreis (+7,0 Prozent). Die Exportquote der Thüringer Industrie stieg leicht auf 38,8 Prozent an.
Spitzenreiter bei den Exporten ist die Stadt Jena, wo 75,4 Prozent des Umsatzes im Ausland erzielt werden. Insgesamt waren in den erfassten Betrieben im Monatsdurchschnitt 135.007 Personen beschäftigt.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Kraftwerk (Archiv) |
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- Umsatz der Thüringer Industrie fiel in den ersten zwei Monaten um 8,5 Prozent auf 5,6 Milliarden Euro.
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