Landesregierung legt Chancenpapier für Pharmastandort NRW vor
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Wirtschaft: Pharmaindustrie in Nordrhein-Westfalen stärken
Düsseldorf () – Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat gemeinsam mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen ein Chancenpapier zur Stärkung der Pharmaindustrie vorgelegt. Das teilten Wirtschaftsministerin Mona Neubaur, Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann und Wissenschaftsministerin Ina Brandes am Mittwoch in Düsseldorf mit.
Ziel des Papiers sei es, Produktion, Beschäftigung und Innovationskraft zu sichern und Nordrhein-Westfalen zu einem führenden Standort für Pharmaunternehmen und Start-ups zu entwickeln.
Das Papier enthält konkrete Handlungsempfehlungen, die im Rahmen des Ende 2024 gestarteten Pharmadialogs NRW erarbeitet wurden. Zu den zentralen Zielen gehören der Ausbau von Produktionskapazitäten, die Stärkung der Forschung in den Bereichen Biotechnologie und personalisierte Medizin sowie die Sicherung von Fachkräften.
Zudem soll Bürokratie abgebaut werden, ohne die Qualität und Sicherheit der Produkte zu gefährden.
Hintergrund des Vorhabens sind nach Angaben der Ministerien drängende Herausforderungen wie hohe Energiekosten, Lieferengpässe und fehlende Fachkräfte. Gesundheitsminister Laumann betonte die Gefahren der Abhängigkeit von Drittstaaten bei der Arzneimittelproduktion.
Die Beteiligten des Pharmadialogs wollen die Zusammenarbeit fortsetzen und die Fortschritte regelmäßig evaluieren.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Tabletten (Archiv) |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Chancenpapier zur Stärkung der Pharmaindustrie in Nordrhein-Westfalen vorgestellt
- Ausbau von Produktionskapazitäten und Stärkung der Forschung in Biotechnologie und personalisierter Medizin
- Bürokratieabbau geplant, ohne Qualität und Sicherheit der Produkte zu gefährden
Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?
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- Ziel: Produktion, Beschäftigung, Innovationskraft bis Ende 2024
- Herausforderungen: hohe Energiekosten, Lieferengpässe, Fachkräftemangel
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- Ausbau von Produktionskapazitäten und Stärkung der Forschung in Biotechnologie und personalisierter Medizin
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