Handwerksverband will Stromsteuer- statt Energiesteuer-Senkung

24. April 2026

Vermischtes - aktuelle Fakten und Einordnung

Wirtschaftliche Debatte zur Energiesteuer in Berlin

() – Vor der Abstimmung im Bundesrat hat der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Jörg Dittrich, die geplante Senkung der Energiesteuer kritisiert und stattdessen eine niedrigere Stromsteuer gefordert.

„Fakt ist, dass der Staat momentan erheblich von den gestiegenen Spritpreisen profitiert und deutliche Mehreinnahmen durch den höheren Spritpreis hat“, sagte Dittrich dem „Redaktionsnetzwerk “ (Freitagausgaben). Jetzt eine kurzfristige Entlastung über acht Wochen durch eine Spritpreisbremse zu machen, werde aber wohl kaum langfristige Wachstumsimpulse setzen.

„Sinnvoller wäre es, die Mehreinnahmen zu nutzen, um die Transformation zu beschleunigen, beispielsweise indem die Stromsteuer für alle gesenkt wird, wie es im Übrigen auch versprochen war“, schlug Dittrich vor. „Das könnte den gewünschten Schub bringen. Was wir brauchen, ist ein tragfähiges Gesamtkonzept, das über diese akute Krise hinausgeht“, sagte der Verbandspräsident.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Strommast (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • betrifft den deutschen Handwerkssektor
  • Dauer der kurzfristigen Entlastung: acht Wochen
  • Forderung nach bundesweiter Senkung der Stromsteuer

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kritik an geplanter Senkung der Energiesteuer
  • Staat profitiert von gestiegenen Spritpreisen und hat Mehreinnahmen
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Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kritik an der geplanten Senkung der Energiesteuer
  • Forderung nach einer Senkung der Stromsteuer
  • Nutzung der Mehreinnahmen aus Spritpreisen zur Beschleunigung der Transformation
Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
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