Linke: Kürzungspläne der Bundesregierung treffen Kinder und Menschen mit Behinderungen in Schleswig-Holstein

24. April 2026

Regional - Schleswig-Holstein - aktuelle Fakten und Einordnung

Gesellschaftliche Auswirkungen der Kürzungen in Schleswig-Holstein

() – Die Linke kritisiert die Pläne der Bundesregierung, die Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung um mindestens 8,6 Milliarden Euro zu kürzen. Diese Informationen wurden durch den Paritätischen Gesamtverband veröffentlicht und sorgten für große Besorgnis in der Bevölkerung.

Die Partei hebt hervor, dass die Kürzungen vor allem die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft betreffen und deren Lebenssituation erheblich verschlechtern werden.

Die Landessprecherin und Lehrerin Jana Lemke beschreibt die Situation metaphorisch: „Ich komme mir gerade vor, als säßen wir in einem Bus. Alle, die sich ohnehin nur noch irgendwie festklammern konnten, werden links und rechts abgeschmissen – damit der Bus ein bisschen schneller ins Ziel kommt.

Am Ende sitzen im Bus nur noch die, die es sowieso schon leichter hatten.“ Sie verweist dabei auf den geplanten Wegfall der Schulbegleitung, des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung und die Streichung des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende.

Lemke betont, dass mit diesen Kürzungsplänen keine Probleme gelöst, sondern vielmehr verschärft werden. Bereits 2024 waren 15,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren armutsgefährdet.

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Die Linke Schleswig-Holstein fordert die Bundesregierung auf, diese Pläne zurückzunehmen, insbesondere im Hinblick auf die geplanten Diätenerhöhungen im Bundestag von 500 Euro pro Abgeordnetem jeden Monat, die die Kürzungen umso unverständlicher erscheinen lassen.

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Kinder in einer Schule (Archiv)

Vier Bürgerfragen. Klare Antworten.

Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?

  • Kürzung der Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung um mindestens 8,6 Milliarden Euro.
  • Wegfall der Schulbegleitung und des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung.
  • Streichung des Unterhaltsvorschusses für Alleinerziehende.

Wen betrifft es und wie stark (Zielgruppen, Regionen, Zahlen, Fristen)?

  • Betroffene: Kinder, Jugendliche, Menschen mit Behinderung
  • Kürzungen: mindestens 8,6 Milliarden Euro
  • Armutsgefährdung: 15,2 Prozent der Kinder und Jugendlichen unter 16 Jahren (2024)

Welche Gründe, Ursachen, Hintergründe oder Auslöser werden genannt?

  • Kürzung der Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung um 8,6 Milliarden Euro
  • Betroffenheit der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, was deren Lebenssituation verschlechtert
  • Geplante Streichungen: Schulbegleitung, Ganztagsbetreuung, Unterhaltsvorschuss für Alleinerziehende

Was machen die Politik bzw. die Behörden jetzt konkret?

  • Kürzung der Leistungen für Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderung um mindestens 8,6 Milliarden Euro stoppen
  • Forderung nach Rücknahme der Pläne der Bundesregierung
  • Kritik an geplanten Diätenerhöhungen für Abgeordnete in Verbindung mit den Kürzungen
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