Tierpark Chemnitz gibt erstmals Flamingos an andere Einrichtung ab
Regional - Sachsen - aktuelle Fakten und Einordnung
Tierhaltung und Artenschutz in Chemnitz
Chemnitz () – Der Tierpark Chemnitz hat am 16. April erstmals Flamingos an eine andere zoologische Einrichtung abgegeben. Wie die Stadt Chemnitz mitteilte, sind 13 Rosaflamingos in den Tiergarten Ludwigslust umgezogen.
Der Transfer gilt als bedeutender Schritt für den Aufbau und die nachhaltige Entwicklung der Flamingohaltung in Chemnitz.
Der Tierpark verfügte zuvor über insgesamt 45 Flamingos. Der Tiergarten Ludwigslust kann mit der Verstärkung seines Bestandes durch die Chemnitzer Tiere die Zucht ausbauen.
Modernen zoologischen Einrichtungen komme eine wichtige Rolle im Artenschutz, in der Forschung und in der Zusammenarbeit zwischen Zoos zu, so die Stadt. Flamingos galten lange Zeit als schwierig zu züchten, obwohl sie bereits seit über 100 Jahren in menschlicher Obhut gehalten werden.
Im Tierpark Chemnitz stellte sich über viele Jahre hinweg kein Zuchterfolg ein, obwohl die Tiere dort bereits seit Mitte der 1990er-Jahre gehalten werden.
Im Jahr 2015 wurde die Gruppe gezielt vergrößert, sodass erstmals intensivere Balzaktivitäten beobachtet werden konnten. Der Durchbruch gelang, als die Tierpfleger beim Bau der charakteristischen Kegelnester halfen.
Seitdem hat sich die Nachzucht kontinuierlich verbessert. In naher Zukunft ist erneut mit Brutverhalten und möglicherweise mit Nachwuchs zu rechnen.
Seit 2022 wäre dies die fünfte erfolgreiche Nachzucht im Tierpark Chemnitz.
| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Flamingozucht im Tierpark Chemnitz (Archiv), Jan Klösters, Tierpark Chemnitz via |
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Welche neuen Fakten, Entscheidungen oder Änderungen nennt der Artikel?
- Erstmalige Abgabe von 13 Rosaflamingos an den Tiergarten Ludwigslust am 16. April.
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- Ziel der nachhaltigen Entwicklung der Flamingohaltung in Chemnitz
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- Tierpark Chemnitz hat 13 Rosaflamingos an den Tiergarten Ludwigslust abgegeben.
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